Ein unterschätztes Risiko: die Berufsunfähigkeit

Von: Fritz Himmel
Letzte Aktualisierung:
Berufsunfähikeit
Die meisten Berufstätigen sind sich noch immer nicht über das stetig steigende Risiko einer Berufsunfähigkeit (BU) bewusst. Foto: dpa

Aachen. Die meisten Berufstätigen sind sich noch immer nicht über das stetig steigende Risiko einer Berufsunfähigkeit (BU) bewusst. Das ergab die repräsentative „Job & Leben”-Umfrage im April 2013 des GfK Instituts für Marktforschung im Auftrag der Heidelberger Leben.

Dabei haben viele der 2.000 Befragten nicht nur eine falsche Vorstellung von der Beitragshöhe einer Versicherung sondern vor allem von den Risikofaktoren und Auslösern einer Berufsunfähigkeit. So glauben knapp 32 Prozent der Unter-Dreißigjährigen, dass Unfälle und deren Folgen die Hauptursache seien. Tatsächlich jedoch sind Erkrankungen der Psyche und Nervenkrankheiten mittlerweile der Hauptauslöser für die BU -; Tendenz stark steigend.

Früh abschließen lohnt sich

Verbraucherschützer raten daher, den wichtigen Schutz möglichst früh abzuschließen, am besten mit Eintritt in den Job. Gerade bei jüngeren Berufstätigen steht jedoch das Thema Berufsunfähigkeit nicht vorrangig auf der Agenda. In jungen Jahren fühlen sich die meisten fit und gesund und können sich eine Berufsunfähigkeit gar nicht vorstellen. Dabei haben gerade die Jungen die besten Policen-Chancen. Sie zahlen einen sehr günstigen Beitrag, da sich dieser auch nach dem Eintrittsalter orientiert. Da sie meist noch keine längere Krankengeschichte haben, bleiben sie zudem von Risikozuschlägen oder Ausschlüssen für bestimmte Krankheiten verschont.

Grundsätzlich sollte man sich vor Vertragsabschluss eingehend informieren und fachlichen Rat einholen. Das gilt sowohl für die Auswahl einer leistungsstarken Berufsunfähigkeitsversicherung wie auch beim wahrheitsgemäßen Ausfüllen der Anträge und Fragenkataloge.

Vergleichen ist Pflicht

Ein Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen spart viel Geld: So zahlt zum Beispiel ein 30-jähriger IT-Berater für einen Vertrag mit Laufzeit bis zum 65. Lebensjahr und 1.700 Euro monatlicher BU-Rente bei der Hannoverschen Leben nur 47 Euro, bei der Hanse Merkur 52 Euro oder bei der Gothaer 53 Euro im Monat. Beim teuersten Anbieter wären 146 Euro fällig. Beim Vertrag von der Hannoverschen Leben ist für den Preis noch eine minimale Risikolebensversicherung von rund 10.000 Euro inklusive. Wie viel die richtige Entscheidung einsparen kann, zeigt das Analysehaus Morgen & Morgen. Es errechnete für diesen Modell-Fall -; über die gesamte Laufzeit des Vertrags von 35 Jahren gesehen -; einen möglichen Preisvorteil von rund 41.000 Euro.

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