Dienstwagen lässt sich nicht auf die Betriebsrente anrechnen

Letzte Aktualisierung:
Auto / Wasser
Ins Wasser gefallen: Wer versucht, seinen Dienstwagen auf die Betriebsrente anzurechnen, wird damit scheitern. Foto: ddp

Berlin/Frankfurt/Main. Ein Dienstwagen lässt sich nicht auf die betriebliche Altersversorgung anrechnen. Für deren Berechnung seien nur Geldleistungen und keine „geldwerten Vorteile” zu berücksichtigen. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins in Berlin hin. Sie beruft sich dabei auf ein Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts.

In dem Fall hatte ein ehemaliger Bankfilialleiter verlangt, seinen Dienstwagen als Funktionszulage bei der Berechnung der betrieblichen Altersversorgung einzukalkulieren. Anhand des geldwerten Vorteils von 350 Euro pro Monat errechnete der Mann eine um rund 60 Euro höhere monatliche Betriebsrente. Sein früherer Arbeitgeber weigerte sich, diesen Aufschlag zu bezahlen.

Das Gericht wies die Klage des Mannes ab. Der Geldwert der privaten Nutzung des Dienstwagens gehöre nicht zum vertraglichen Bruttomonatsgehalt. Das ergebe sich schon aus der Tatsache, dass der Kläger keinen vertraglichen oder tariflichen Anspruch auf die private Nutzung des Dienstwagens hatte. Der Dienstwagen sei auch keine Zulage. Denn darunter sei nur eine Geldzahlung zu verstehen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert