Frankfurt/Main - Der Dispozins steigt: Ausschau nach neuem Kontoangebot halten

Der Dispozins steigt: Ausschau nach neuem Kontoangebot halten

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Frankfurt/Main. Sinkende Leitzinsen der Europäischen Zentralbank könnten die Kreditinstitute eigentlich nutzen, um den Dispozins ihrer Privatkunden zu mindern. Doch längst nicht jede Bank macht das - im Gegenteil.

„Es gibt Banken, die sich in dieser Zeit nicht schämen, die Dispozinsen sogar zu erhöhen”, sagte Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt dem dpa-Themendienst. Er rät verärgerten Kunden daher, sich grundsätzlich Gedanken über ihre Girokonto-Verbindung zu machen: „Es gibt in Deutschland immerhin 16 Banken, die weder Kontoführungsgebühren noch Kosten für Überweisungen, Geldeingänge und dergleichen verlangen.”

Wer vor einer Online-Kontoführung zurückschreckt, muss auf die Beratung am Ort nicht unbedingt verzichten. Denn nicht nur Direktbanken, sondern auch regionale PSD-Banken und Sparda-Banken hätten kostenfreie Girokonten im Angebot.

„Das ist dann sozusagen die regionale Direktbank mit Beratungsleistung - man kann auch persönlich hingehen”, sagte Herbst. Sorgen, dass der bislang gewährte Disporahmen bei der neuen Bank geringer ausfalle, hält der FMH-Chef für unbegründet: Diesen übernehme das neue Geldinstitut fast immer - „wenn die Bonität in Ordnung ist”.
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