Aachen - Das müssen Berufseinsteiger wissen

Das müssen Berufseinsteiger wissen

Von: Thomas Brummer
Letzte Aktualisierung:
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Mit der neu gewonnen finanziellen Freiheit gehen auch Verpflichtungen einher. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Aachen. Wie jedes Jahr fällt am 1. September für viele junge Menschen der Startschuss ins Berufsleben. Hier die wichtigsten Finanzthemen für Berufseinsteiger im Überblick.

Das Girokonto

Um auch Monat für Monat die Ausbildungsvergütung zu erhalten, brauchen Lehrlinge ein Girokonto. Zwar locken hier viele Banken mit Gratis-Konten, aber Vorsicht: Gerade bei Filialbanken ist das Girokonto nur für die Zeit als Azubi oder bis zu einem bestimmten Alter kostenlos. Tipp: Um dann nicht erneut wechseln zu müssen, sollten Sie lieber gleich ein dauerhaft kostenloses Girokonto führen und den Girokonto Vergleich nicht scheuen. Das trifft zum Beispiel auf DKB, ING-Diba, Comdirect oder die Sparkassen-Tochter 1822 direkt zu.

 

Nicht alles verprassen

Mit der neu gewonnen finanziellen Freiheit gehen auch Verpflichtungen einher. Oder vielleicht will sich ein Azubi einfach einmal etwas größeres Gönnen, worauf es sich lohnt zu sparen. Aber auch Unvorhergesehenes kann passen. Daher gilt: Reservepolster bilden. Wer gerne flexibel bleiben möchte, spart sein Geld auf einem attraktiv verzinsten Tagesgeld-Konto. Hier lässt sich das Geld bei Bedarf jederzeit abrufen. Höhere Zinsen gibt es aber, wenn Sparer langfristig ihr Geld der Bank anvertrauen. Zumindest ein gewisser Betrag lässt sich meist langfristig parken. Trifft das zu, ist Festgeld eine solide Wahl. Bereits bei einjähriger Laufzeit sind Festgelder in der Regel besser verzinst als Tagesgeld-Angebote.

 

Förderungen prüfen

Gerade in Großstädten lassen sich mit der Ausbildungsvergütung keine großen Sprünge machen. Bei der Bundesagentur für Arbeit ist es möglich, Berufsausbildungsbeihilfe zu beantragen. Darin enthalten ist ein Zuschuss für Fahrtkosten und Miete. Dabei spielt aber auch -; wie beim Bafög -; das Einkommen der Eltern eine Rolle. Tipp: Einfach mal bei der Bundesagentur für Arbeit nachfragen.

 

Auf Nummer sicher gehen

Eine Police empfiehlt eigentlicher jeder Versicherungsprofi: Die private Haftpflichtversicherung. Hier gilt es zu prüfen, ob weiterhin die Versicherung der Eltern greift. Sollte das nicht der Fall sein, gilt es möglichst bald eine eigene Haftpflichtversicherung abzuschließen. Andernfalls könnte eine kleine Unachtsamkeit den finanziellen Ruin bedeuten. Auf den Job bezogen, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ratsam.

 

Finanzspritze vom Chef

Wer noch etwas mehr verdienen möchte, sollte nach sogenannten vermögenswirksamen Leistungen fragen. In vielen Fällen beteiligen sich Ausbildungsbetriebe oder zahlen sogar die kompletten 40 Euro im Monat. Der Bankverband hält hier gerade Fondssparpläne mit Aktien für besonders interessant.

 

Früh an die Altersvorsorge denken

Wer denkt mit 20 schon an die Rente? Fast niemand -; verständlich. Dabei kann es nie schaden, sich schon frühzeitig um die Altersvorsorge zu kümmern. Bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung können durch sogenannte Entgeltumwandlung für eine staatlich geförderte betriebliche Altersversorgung verwendet werden. Tipp: Am besten mal den Ausbildungsbetreuer ansprechen.

 

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