Blütezeit im Winter: Gräser und Gehölze sind ein Blickfang im Winter

Von: dapd
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Düsseldorf. Der Winter legt im Garten Formen und Strukturen frei. Einige Pflanzen entwickeln gerade jetzt ihren besonderen Charme und treiben schon in der kalten Jahreszeit Blüten.

Besonders schön sei der Duft- oder Winterschneeball (Viburnum farreri), informiert die Gartenbau-Brancheninitiative „Colour your life”. Die Blütezeit ist abhängig von der Witterung. Sie beginnt manchmal schon im Dezember. Wenn es allerdings zu frostig ist, verlagert der Winterschneeball seine Blüte in den Vorfrühling. Das Gehölz sollte an einem gut einsehbaren Platz, beispielsweise entlang der Einfahrt oder am Gehweg zur Haustür gepflanzt werden, damit man die Blüten und den Duft im Vorbeigehen genießen kann.

Ebenfalls im Dezember beginnt die Zeit des Winterjasmins (Jasminum nudiflorum). Seine leuchtend gelben Blüten öffnen sich noch vor dem Blattaustrieb und zieren wie kleine Sterne die biegsamen, grasgrünen Triebe. Der Winterjasmin gehört zu den Spreizklimmern und verhakt seine elastischen Triebe im Geäst von Sträuchern oder in einem Spalier. Zwar wirft die Pflanze ihr Laub ab, vermittelt jedoch durch ihre grünen jungen Triebe einen immergrünen Eindruck.

Die Zaubernuss (Hamamelis) zeigt ihre leicht gedrehten und gerollten, länglichen Blütenblätter ab Januar. Es gibt leuchtend gelb oder auch kupferrot blühende Sorten. Die Blüten verbreiten an sonnigen Tagen einen Honigduft und rollen sich ein, sobald Schnee vom Himmel fällt oder die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. Geradezu unbeeindruckt vom Winter zeigen sich die Ziergräser. Ihre schmalen Blätter lockern dichte Bepflanzungen optisch auf. Bei der Wuchsform unterscheidet man horstig wachsende Ziergräser wie zum Beispiel die Schwingel (Festuca), bogig überhängende wie das Lampenputzergras (Pennisetum) mit seinen plüschig-weich wirkenden Blütenständen oder straff aufrecht wachsende wie das Gartensandrohr (Calamagrostis).

Durch ihre bizarr gedrehten Äste, die sich wie ein Korkenzieher winden, fällt die Korkenzieher-Hasel (Corylus avellana „Contorta”) auf. Sie wird nur zwei bis vier Meter hoch, wächst recht langsam und ist deshalb ideal für kleine Gärten oder große Kübel. Außergewöhnlich sind auch die Zweige der Korkenzieher-Weide (Salix „Tortuosa”). Die schlanken, in die Höhe strebenden Triebe erinnern mit ihrem gewundenen Wuchs an Naturlocken. Dieser anspruchslose kleine Baum wird etwa vier bis sieben Meter hoch. Seine gelbbraunen, gedrehten Zweige können gut für Sträuße und Gestecke verwendet werden.
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