Biallos Ratgeber: Wie Smartphone-Einsteiger clever sparen können

Von: Caroline Benzel
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Handys und Smartphones sind für die meisten Menschen inzwischen unverzichtbar. Rund 48 Millionen Bundesbürger haben ihr Mobilfunkgerät immer dabei.

Mit Smartphones wird telefoniert, im Internet gesurft, Musik gehört, fotografiert, gemailt, navigiert. Wer sich für ein Gerät entscheidet, sollte genau wissen, wofür er es setzen möchte. Um das herauszufinden, reicht es auch, sich erst einmal ein Einsteigergerät und den dazu passenden Vertrag zuzulegen.

Das passende Einsteigergerät: Interessant ist zum Beispiel das Samsung Galaxy Pocket Plus, das derzeit für weniger als 70 Euro zu haben ist. Es verfügt über schnelles WLAN, eine Zwei-Megapixel-Kamera HSDPA, GPS, einen 4-GB-Speicher, Bluetooth und läuft unter Android 4.0. Das Display hat mit 320 x 240 Pixeln eine geringe Auflösung, mehr ist für den Preis aber auch nicht zu erwarten. Auch das Sony Ericsson Xperia tipo gibt es für rund 80 Euro. Dafür bekommen Kunden ein solides Android-Gerät mit WLAN, HSDPA, GPS einer 3,2-Megapixel-Kamera und 2,9 GB internem Speicher.

Flatrates: „Damit Smartphone-Eigentümer nicht in die Kostenfalle tappen, sollten sie unbedingt eine Datenflatrate abschließen”, rät Anneke Voß, Telekommunikations-Expertin der Verbraucherzentrale Hamburg. Wie umfangreich die sein soll, hängt von dem individuellen Nutzungsverhalten ab. Zusätzlich haben Kunden die Qual der Wahl zwischen minutengenauer Abrechnung ihrer Gespräche, Minutenpaketen und Flatrates. Surf- und Sprachflatrates in alle deutsche Netze sind inzwischen für weniger als 20 Euro zu haben. Gestartet hat den Trend zur günstigen Flatrate der E-Plus-Discounter Yourfone. Für 19,90 Euro im Monat können Yourfone-Kunden unbegrenzt telefonieren, Nachrichten schreiben und bis zu 500 MB schnell im Internet surfen. Für den Monatspreis von 19,90 Euro müssen die Kunden sich zwei Jahre lang an Yourfone binden. Wer das nicht will, zahlt monatlich fünf Euro mehr und kann dafür monatlich kündigen. Blau und Simyo bieten vergleichbare Tarife im E-Plus-Netz an, Fonic im O2-Netz. Soll die Flatrate bei der Telekom-Tochter Congstar oder der Vodafone-Tochter Otelo laufen, müssen Kunden zwischen 25 bis 30 Euro pro Monat investieren.

Smartphone-Pakete: Günstiger als Flatrates sind Smartphone-Pakete mit einem begrenzten Surf- und Gesprächsvolumen. Diese lohnen sich nur, wenn Kunden dann auch wirklich nur die enthaltenen Gesprächsminuten und SMS verbrauchen. Denn jede nicht im Paket enthaltene Gesprächsminute und SMS kostet extra. Das Congstar-Paket Smart M gibt es beispielsweise für 9,99 Euro im Monat. Dafür bekommen Kunden 100 SMS, 100 Gesprächsminuten und 200 MB schnelles Surfen. Jede weitere Minute und SMS kosten neun Cent. Auch bei Discountern wie Fonic, Simyo, McSim oder Maxxim gibt es entsprechende Angebote.

Subventionierte Handys: Einsteiger-Smartphones sollten Kunden sich nicht über einen Vertrag subventionieren lassen. Bei Anschaffungskosten bis zu 200 Euro ist es meist günstiger, das Gerät direkt zu bezahlen, und zusätzlich einen günstigen Tarif abzuschließen. Anders sieht es bei teuren Top-Smartphones aus. Apple verkauft das iPhone 5s 16 GB derzeit für 699 Euro. Das Samsung Galaxy S4 LTE gibt es bei Samsung ab 639 Euro. Wer dazu eine Discounter-Flatrate für 25 Euro im Monat bucht, zahlt in zwei Jahren weitere 600 Euro dazu. Bei Gesamtkosten von mehr als 1.200 Euro können einige Laufzeitverträge durchaus mithalten. Bei Mobilcom Debitel gibt es beispielsweise das Samsung Galaxy S4 mit Sprach-, SMS- und Surfflatrate im Telekomnetz für rund 1.280 Euro in zwei Jahren.

Tipp: Bevor Sie ein solches aktuelles Top-Handy kaufen – testen Sie mit einem preiswerteren Einsteiger-Smartphone oder dem Auslaufmodell eines früheren Top-Handys, was Sie wirklich brauchen.

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