Biallos Ratgeber: Welches Smartphone mit welchem Tarif?

Von: Teresa Tropf
Letzte Aktualisierung:
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Die Auswahl ist groß: Topaktuelle Smartphones gibt es normalerweise mit einer All-Inclusive-Flatrate. Foto: dpa

Aachen. Smartphones sind praktische Alltagshelfer. Fotografieren, Nachrichten lesen, die persönliche Fitness kontrollieren – Telefonieren und Simsen geht mit den klugen Telefonen auch. Aber wie kommt man am günstigsten zum Wunsch-Smartphone?

„Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten“, sagt Barbara Steinhöfel, Telekommunikations-Expertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Verbraucher sollten in jedem Fall die Gesamtkosten eines Handy Vertrages auf zwei Jahre hochrechnen, damit sie die Kosten vergleichen können.“

Nur so können Handy Kunden herausfinden, ob es günstiger ist, das Gerät zu kaufen und einen günstigen Vertrag mit kurzer Laufzeit oder einen Prepaid-Vertrag abzuschließen sowie ob ein Kombi-Vertrag mit Tarif und subventioniertem Smartphone günstiger ist. „Wichtig ist es, nicht nur den Preis, sondern vor allem auch die Leistungen zu vergleichen“, sagt Steinhöfel.

Laufzeitvertrag oder nicht?

Als Faustregel gilt: Wer sich für ein günstiges Gerät entscheidet, braucht meistens keinen Laufzeitvertrag. Discount-Angebote ohne Vertragsbindung sind in der Regel völlig ausreichend, zumal es auf dem Discounter-Markt inzwischen viele umfassende Flatrate-Tarife gibt. Anders sieht es aus, wenn das neue Gerät ein aktuelles Top-Smartphone sein soll.

Dann lohnt sich meistens ein Laufzeitvertrag, über den das Gerät finanziert wird. Doch auch hier gilt im Einzelfall: Nachrechnen. Wenn man beispielsweise ein teures Smartphone vor allem als Kamera-Ersatz kauft, und kaum telefoniert und surft, kann eventuell ein Prepaid-Tarif günstiger sein. Falls das Gerät über einen Kredit finanziert wird, sollten die Kreditkosten ebenfalls berücksichtigt werden.

Das passende Smartphone finden

Wenn man nicht genau weiß, welches Gerät für einen geeignet ist, kann man sich im Freundeskreis umhören oder sich im Geschäft beraten lassen. Unabhängige Empfehlungen findet man online und in spezialisierten Magazinen wie „Chip“, „Connect“, „Computerbild“ oder „Test“. Der diesjährige Testsieger der Stiftung Warentest ist das Samsung Galaxy S7, gefolgt vom LG G5 und dem Samsung Galaxy A5. Apples iPhone SE steht mit der Gesamtnote 2,4 auf dem neunten Platz. Computerbild hat 20 Smartphones unter 250 Euro getestet. Testsieger ist das LG G3 bei einem Preis von rund 240 Euro. Auf dem zweiten Platz folgt das Samsung Galaxy A3 für etwa 210 Euro. Den dritten Platz im Computerbild-Ranking belegt das LG G Flex 2 bei einem Preis von rund 230 Euro.

Der passende Tarif zum Smartphone

Wenn man weiß, welches Gerät es sein soll, stellt sich noch die Frage nach dem passenden Tarif. Top-Smartphones gibt es normalerweise gemeinsam mit einer All-inclusive-Flatrate. Sprich: Unbegrenzt im Preis enthalten sind meisten, Telefonieren, SMS und Surfen. Oft wird die Surfgeschwindigkeit ab einem bestimmten monatlichen Volumen gedrosselt oder vom Anbieter kostenpflichtig Volumen dazugebucht.

Man sollte sich vor Vertragsabschluss überlegen, ob man wirklich eine Sprach- und SMS-Flatrate braucht und wie viel monatliches Datenvolumen man in etwa benötigt. Um das herauszufinden, lohnt sich ein Blick in die aktuelle Mobilfunkrechnung. Zusätzlich kann man auch eine App installieren, mit der man den Datenverbrauch messen kann.

Günstig zum Top-Smartphone

Bei Base gibt es derzeit den Tarif Base plus mit vier Gigabyte Surf-Volumen inklusive. Kunden, die sich für das Samsung Galaxy S7 entscheiden, zahlen in zwei Jahren insgesamt nur rund 925 Euro. Da Samsung allein schon für das Gerät 700 Euro verlangt, ein gutes Angebot. Aber Vorsicht: Preise und Tarifinhalte wechseln ständig. Wenn einem also ein Angebot wirklich zusagt, sollte man zuschlagen.

Hier finden Abonnenten unserer Zeitung die ausführliche Langfassung des Biallo-Ratgebers

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