Aachen - Biallos Ratgeber: Mit geteiltem Eigentum Geld sparen

Biallos Ratgeber: Mit geteiltem Eigentum Geld sparen

Von: Caroline Benzel
Letzte Aktualisierung:
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Nicht nur das Auto teilen viele Menschen in der Stadt. ... Foto: dpa
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... Auch ihre Kleider leihen sie aus ... Foto: Bodo Marks
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... und selbst ihre Wohnungen überlassen sie anderen. Foto: dpa

Aachen. Mieten, Leasen, Teilen – der Dreiklang der Kauf-Alternativen funktioniert längst nicht nur auf dem Automarkt. Neben Stadtflitzern und Familienkutschen lassen sich auch Computer, Haushaltsgeräte, Spielzeug und sogar Kinderkleidung ausleihen. Wie holen Verbraucher das Beste aus Miet- und Sharing-Diensten heraus?

Ein Überblick über die besten Angebote der Sharing Economy, der Wirtschaft des Teilens.

Carsharing statt Autokauf: Diverse Unternehmen bieten Carsharing bundesweit an. Die größten Anbieter sind Daimlers Car2Go, BMW-Tochter DriveNow und der zur Deutschen Bahn gehörige Flinkster. Wer regelmäßig und in verschiedenen Regionen Carsharing nutzen will, meldet sich am besten bei mehreren Anbietern an. Es gibt immer wieder Aktionsangebote, bei denen Neukunden die Anmeldegebühr erlassen wird. Mit der Smartphone-App Free2Move können Carsharing-Kunden sich die Autos verschiedener Anbieter auf einer Karte anzeigen lassen und direkt die Preise vergleichen. Ansonsten empfiehlt sich, auf das Carsharing-Unternehmen zu setzen, das in der eigenen Region am stärksten vertreten ist.

Carsharing von Privat: Eine interessante Alternative zu den großen Anbietern ist das Carsharing mit Privatpersonen. Über www.drivy.de und www.snappcar.de können Privatleute ihre Autos zur Miete anbieten. Und die Marke Smart testet gerade den neuen Service „ready to share“. In den Städten Stuttgart, Köln, Hamburg, München, Bonn, Frankfurt und Berlin ist es für Smart-Fahrer möglich, ihr Auto mit einer Connectivity-Box auszurüsten. Per App können Smart-Besitzer dann ihren Stadtflitzer an Freunde und Bekannte mit oder ohne Entgelt ausleihen.

Häuser und Wohnungen teilen: Das Teilen von Häusern und Wohnungen ist eine interessante Möglichkeit, günstig Ferien an Orten zu verbringen, die man sich sonst nicht leisten kann. Mehr als 65.000 Häuser und Wohnungen sind nach eigenen Angaben bei www.haustauschferien.com registriert. Die Mitgliedschaft kostet 130 Euro im Jahr. Übernachtungen ohne direkte Gegenleistungen gibt es beim Portal www.couchsurfing.com. Hier können Reisende einfach bei Menschen unterkommen, die Übernachtungen gratis anbieten. Bei www.airbnb.com vermieten Privatleute und gewerbliche Vermieter einzelne Zimmer, Schlafgelegenheiten, Wohnungen oder Häuser gegen Geld.

Technik mieten: Das neue Smartphone, die tolle Digitalkamera oder die rasanteste Flugdrohne kann man kaufen, oder auch einfach nur einige Monate mieten. Die neueste Technik zur Miete bietet zum Beispiel die Firma Grover unter www.getgrover.com. Aber Vorsicht: Schnäppchenangebote sind das nicht. Grover eignet sich für alle, die einige Monate etwas ausprobieren und dann zurückgeben möchten. Zwar können Kunden die Geräte auch kaufen: Allerdings zahlen sie dann in jedem Fall mehr als bei einem sofortigen Kauf.

Noch ungünstiger ist das bei der Mietsparte des Versandhändlers Otto (www.ottonow.de) geregelt. Denn Otto Now bietet eine Kaufoption gar nicht erst an. Und da bei längerer Mietdauer der Kaufpreis klar überschritten wird, ist das für Kunden ärgerlich.

Kindersachen mieten: Eltern kennen das Problem. Spielzeug und Kinderkleidung sind teuer und werden dann nur Wochen oder Monate benutzt. Bei hochwertigem Spielzeug und teurer Markenkleidung ist Mieten eine gute Alternative. Kleidung für Kinder können markenbewusste Eltern bei www.kilenda.de und auch www.kindoo.de mieten. Wird die Kleidung wenige Monate benutzt, lohnt sich das. Für Abwechslung im Kinderzimmer sorgt außerdem www.meinespielzeugkiste.de. Hier gibt es Spielzeug im Monats-Abo.

Hier finden Abonnenten unserer Zeitung die ausführliche Langfassung des Biallo-Ratgebers.

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