Aachen - Biallos Ratgeber: Geschenke einkaufen ohne Grenzen

Biallos Ratgeber: Geschenke einkaufen ohne Grenzen

Von: Wolfgang T. Walter
Letzte Aktualisierung:
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Internetshopping macht Spaß, ist bequem und schnell: Wer sicher und grenzenlos im Netz einkaufen möchte, sollte allerdings einige Dinge beachten. Foto: dpa

Aachen. Beim Händler an Ihrem Ort ist der Einkauf unschlagbar persönlich und einfach. Doch immer mehr Menschen kaufen auch online Geschenke. Dabei versuchen Online-Kunden ihr Kaufglück nicht nur bei großen und bekannten Versandhändlern wie Amazon, Ebay und Co..

Auch bei kleinen Online-Shops oder im Ausland brummt das Online-Geschäft mit der Schnäppchenjagd. Wer sicher und grenzenlos im Netz einkaufen möchte, ohne Überraschungen zu erleben, sollte einige Dinge beachten.

Der saubere Online-Shop: Es gibt zigtausende Onlineshops im In- und Ausland mit schier grenzenlosem Warenangebot. Oft sind auch Händler aus den Regionen dabei. Hier gute, schlechte oder gar unseriöse Shops zu entlarven, ist schwer. Magazine und Testportale wie beispielsweise computerbild.de, test.de oder netzsieger.de helfen hier und prüfen regelmäßig tausende Online-Shops mit zahlreichen Kriterien auf Herz und Nieren.

Auch Anbieter vieler Prüfsiegel zertifizieren Online-Händler hinsichtlich Datenschutz, Kostenstruktur, Zahlungs- und Lieferbedingungen oder Kundenservice – und können zur Orientierung beitragen. „Trusted Shop“ ist einer der bekanntesten Vertreter, dessen Logo auf vielen Online-Shops zu finden ist. Und, es gibt vieles, auf das Sie selbst achten können, um eine seriöse Shop-Seite zu finden.

Sicher und schnell bezahlen: Eines der wichtigsten Dinge beim Online-Shopping ist die schnelle und sichere Bezahlung. Für Kunden gibt es hier eine Reihe von Möglichkeiten. Deutsche bezahlen am liebsten auch im Internet auf Rechnung, doch diese Bezahlart bieten Online-Händler längst nicht allen Kunden. Üblich dagegen sind Kreditkarten oder Online Bezahlsysteme wie PayPal, Click & Buy oder – neuerdings – auch Pay direkt.

Einmal registriert, können Online-Kunden hiermit in allen Internetshops bezahlen, die daran teilnehmen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Online-Bezahlsystemen, ist Pay direkt an das eigene Girokonto gekoppelt. Bleiben schließlich die Bezahl-Klassiker Nachnahme und Vorkasse. Gerade vor letzterer raten Verbraucherschützer in der Regel aber ab.

Versandkosten, Steuern und Zoll: Ist das Wunschgeschenk gefunden und liegt es im virtuellen Warenkorb, sollten Sie einen genauen Blick auf die Kosten der Online-Bestellung werfen. Was viele Käufer dabei oft nicht beachten: Entscheidend ist der Endpreis der Ware, denn je nachdem, ob das Online-Schnäppchen im In- oder Ausland gekauft wird, wie schnell es geliefert werden soll, kommen neben unterschiedlichen Versandgebühren auch Einfuhrabgaben oder gar Zollgebühren hinzu. Übrigens: Gerade im laufenden Weihnachtsgeschäft locken Online-Shops mit versandkostenfreien Sonderaktionen.

Rückgabe und Garantie: Und wenn die schicken neuen Schuhe nicht passen, das Computer-Game bereits im Schrank steht oder das neue Smartphone schlicht nicht funktioniert? Ein gesetzliches Recht auf „Umtausch“ gibt es zwar auch im Internet nicht, jedoch ein sogenanntes Widerrufsrecht. Je nach Herkunftsland des Online-Shops sind die Fristen jedoch verschieden. In der EU gilt meist deutsches Rückgaberecht binnen 14 Tagen.

Auch in Sachen Garantie und Gewährleistungsanspruch sollten Online-Shopper genau hinsehen. Denn gerade internationale Schnäppchenjäger im Netz werden vielfach mit eingeschränkten oder gar fehlenden Garantieleistungen bestraft. Die gesetzliche Gewährleistung indes, dürfen auch Online-Shops nicht verweigern. Zwei Jahre lang muss defekte Ware entweder repariert oder ersetzt werden – zumindest EU-weit.

Wer in den USA, Asien oder sonst wo online bestellt, sollte sich vor dem Klick auf den Kaufen-Button auf der jeweiligen Shop-Seite genau informieren, denn je nach Land gelten in puncto Widerruf, Rückgabe oder Gewährleistung eigene Verbraucherschutzvorschriften. Tipp: Gerade im Weihnachtsgeschäft räumen viele Händler im Netz gerne verlängerte Rückgabe- und Widerspruchsfristen ein. Und auch da ist der Händler im Heimatort oft die beste Wahl.

Hier finden Abonnenten unserer Zeitung die ausführliche Langfassung des Biallo-Ratgebers

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