Biallos Ratgeber Finanz-Apps: Unterwegs die wertvollsten Anlagetipps

Von: Horst Biallo und Caroline Benzel
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Längst nicht nur damit telefonieren : Handys bieten eine breite Informationspalette, insbesondere durch zahlreiche „Apps”. Foto: imago stock&people

Aachen. E-Mails abrufen, Online-Videos anschauen, Überweisungen tätigen und die aktuellen Aktien-Kurse abrufen: Handys von heute sind Mini-Computer. Schlau werden die Smartphones nicht nur durch das jeweilige Betriebssystem, sondern vor allem durch die sogenannten Apps.

Das ist die Abkürzung für „Applications”, also Anwendungsprogramme. Der Branchenverband Bitkom schätzt, dass es inzwischen rund 200000 dieser Anwendungen für die verschiedenen Handy-Betriebssysteme gibt. Die meisten Apps gib es fürs iPhone und das Google-Betriebssystem Android.

iPhone-Apps: Eine gute Übersicht über die iPhone-Apps bietet der App Store, den Apple eigens für diesen Zweck eingerichtet hat. Zum einen gibt es kostenlose Applikationen, die man sich herunterladen kann, zum anderen viele nützliche oder unterhaltsame Tools, die kostenlos sind.

Wer das Stichwort „Geld” eingibt, erhält hilfreiche Tools für die privaten Finanzen. Da gibt es einmal die kostenlose Applikation „Geldanlage”. Hier werden die besten Tages- und Festgeld-Offerten genauso angezeigt wie Sparbrief-Konditionen oder die am höchsten verzinsten Sparpläne, in die man monatlich einzahlt. Die 1,59 Euro, die man für die App „Geldautomaten” in der Nähe zahlt, machen sich schnell bezahlt.

Denn wer unterwegs ist und nach einer Bank sucht, die keine Gebühr fürs Abheben abknöpft, wird dieses Tool sehr schätzen. Hier wird eine Liste aller Automaten mit Bankname gezeigt und wie weit diese vom derzeitigen Standort entfernt sind. Tippt man einen Namen an, öffnet „Google Maps” eine Landkarte. Zu sehen ist, wie man zu Fuß oder mit dem Auto am schnellsten dorthin kommt.

Baufinanzen

Wer nach einer günstigen Immobilien-Finanzierung sucht, dem bietet die App „Baufinanzen” eine breite Marktübersicht aller überregionalen, aber auch vieler regionaler Banken und Finanzmakler. Die Zinssätze werden nach verschiedenen Laufzeiten aufgelistet. Wer auf die jeweilige Bank klickt, bekommt zudem alle Nebenbedingungen wie Bereitstellungszinsen oder ab welchem Kreditbetrag der günstige Zins gilt.

Android: Googles Betriebssystem Android wurde schon kurz nach dem Erscheinen zum Open-Source-Projekt. Nicht zuletzt deshalb ist die Auswahl an Apps - wie von einem von Google initiierten Projekt nicht anders zu erwarten - relativ groß. Mehr als 5000 Anwendungen gibt es bereits für das System, das noch nicht einmal zwei Jahre auf dem Markt ist, im Android-Store (android.com).

Mit der Gratis-Anwendung Currency kann man von mehr als 160 Währungen die Wechselkurse berechnen. Finanzen.net bietet ebenfalls eine Gratis-App, mit der man sich einen Überblick über die deutschen und europäischen Finanzmärkte verschaffen kann.

Die App bietet aktuelle Kursdaten von Aktien, Fonds, Indizes und aktuelle Börsenberichte. Daneben gibt es zahlreiche kostenlose Kreditrechner für Autos und Immobilien (Car Loan, Auto Loan, Mortgage Calculator und andere) Die Programme sind kostenlos, dafür aber auf englisch. Voraussetzung, um die verschiedenen Apps zu nutzen und herunterzuladen, ist ein Google-Konto.

Daten-Tarif: Bevor ein Handy-Kunde die erste App benutzt, sollte er sich über die entstehenden Datenkosten im Klaren sein. Schon für das Herunterladen einer App fallen Datenkosten an. „Wer sich über die mit einer App verbrauchte Datenmenge keine Gedanken machen will, sollte einen Tarif mit Datenflatrate nutzen”, sagt Manfred Breul, Telekommunikationsexperte des Branchenverbandes Bitkom. Diese seien inzwischen günstig zu haben. Beispiel Freenet: Gesprächsminute und SMS in alle deutschen Netze kosten acht Cent, eine Datenflatrate gibt es für 9,95 Euro im Monat.
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