Berufsunfähigkeitsversicherung darf mittelbare Erkrankung ausschließen

Von: dapd
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Köln. Schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung Erkrankungen der Verdauungsorgane sowie deren Folgen aus, dann gilt das auch für die mittelbaren Folgen der entsprechenden Erkrankungen. Das entschied das Oberlandesgericht Köln entschieden.

In dem Fall war ein vom Versicherungsschutz ausgenommener Morbus Crohn Ursache für eine Depression, die zur Berufsunfähigkeit führte. Die Richter urteilten, dass die Depression damit ebenfalls vom Versicherungsschutz ausgenommen sein muss, weil der Risikoausschluss sicherstellen soll, dass der Versicherte kein unabsehbares Risiko auf Kosten der Versichertengemeinschaft eingeht.

Damit muss die Berufsunfähigkeitsversicherung in diesem Fall nicht zahlen.

(Aktenzeichen: Oberlandesgericht Köln 20 U 64/12)

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