Köln - Berufsunfähigkeitsversicherung: Allergien müssen angegeben werden

Berufsunfähigkeitsversicherung: Allergien müssen angegeben werden

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:
Allergietest/Neurodermitis
Neurodermitis ist auch genetisch bedingt: Eine hohe Allergieneigung ist ein Hinweis darauf. Foto: dpa

Köln. Wird im Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung nach „sonstigen Gesundheitsstörungen” oder „chronischen Leiden” gefragt, müssen Antragsteller eine Allergie gegen Caliumdichromat sowie Nickelsulfat grundsätzlich angeben, da es sich nicht um belanglose Erkrankungen handelt.

Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Köln (AZ: 26 O 265/07 ) hervor. In dem Fall hatte der Antragsteller dem Versicherungsvertreter sogar von den Allergien erzählt, die dieser aber als nicht relevant befand, weil sie in keinem konkreten Zusammenhang mit dem Beruf standen.

Das sahen die Richter nun anders, weil sich der Mann über diese Aussage zwar wunderte, trotzdem aber nichts unternahm, damit die Allergien im Antrag auftauchten. Die Richter hielten das sogar für eine Arglist des Antragstellers, die zur Leistungsfreiheit des Versicherers führte.
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