Berufsunfähigkeitsrisiko immer noch unterschätzt

Von: dapd
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Köln. Immer noch sichern sich zu wenige Menschen mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gegen das Risiko ab, durch Invalidität ihre Erwerbsgrundlage zu verlieren. Das geht aus einer Studie der Gothaer, von Forsa und des F.A.Z.-Instituts hervor.

Befragt wurden 1.002 Berufstätige zwischen 16 und 60 Jahren. Gerade einmal 42 Prozent der Frauen und 61 Prozent der Männer haben eine Berufsunfähigkeitspolice. Wer keine hat, sieht oft keinen Bedarf für sich oder interessiert sich schlicht nicht für das Thema.

Unter den Desinteressierten sind vor allem junge Berufstätige zwischen 16 und 29 Jahren. Dabei besteht gerade für diese Altersgruppe ein erhöhtes durchschnittliches Risiko, im Laufe des Erwerbslebens berufsunfähig zu werden. Laut der Deutschen Aktuarvereinigung werden 43 Prozent der heute 20-Jährigen in Zukunft berufsunfähig werden.

Die Befragten ohne Absicherung vertrauen der Umfrage zufolge darauf, dass sie ihren Lebensstandard im Falle einer Berufsunfähigkeit mithilfe der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung aufrechterhalten können. Das ist aber eine trügerische Sicherheit, denn beide Quellen bieten bei Invalidität kaum finanzielle Hilfe.
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