Berufsunfähigkeit: Wann sind 50 Prozent erreicht?

Von: dapd
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Köln. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung muss zahlen, wenn der Versicherte einen Invaliditätsgrad von 50 Prozent erreicht hat.

Aber was heißt das in der Praxis? Das Oberlandesgericht Köln befasste sich mit dieser Frage und entschied: Die 50-Prozent-Grenze bemisst sich danach, ob der Versicherte noch 50 Prozent seines bisherigen Berufs ausüben kann.

Anhaltspunkt ist dabei die Arbeitszeit. Die Versicherung muss die noch ausübbare Tätigkeit ins Verhältnis zu der nicht ausübbaren Tätigkeit setzen. Beträgt der Anteil der nicht ausübbaren Tätigkeit mehr als 50 Prozent, ist von einer Berufsunfähigkeit auszugehen.
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