Berufseinsteiger müssen gut zuhören

Von: dpa
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Rödermark/Bochum. Berufseinsteiger versuchen besser nicht, sich gleich in den ersten Tagen im neuen Job zu profilieren. Neulinge müssen vielmehr gut zuhören, wenn sie eingearbeitet werden.

„In der Anfangszeit empfiehlt es sich, sich mit eigenen Äußerungen zurückzuhalten. Es gilt: Ohren auf, Klappe zu”, rät Doris Brenner, die als Coach in Rödermark bei Frankfurt/Main arbeitet. Wer die Probezeit überstehen und bei den neuen Kollegen gut ankommen wolle, dürfe nicht als Besserwisser auftreten.

„Das A und O ist es, sich sozial ins Team zu integrieren”, erklärt Brenner in der Zeitschrift „Unicum Beruf” (Ausgabe 3/2010). Manche begingen den Fehler, sich „mit Feuereifer” in die inhaltliche Arbeit zu stürzen und alles andere zu vergessen. „Viele vernachlässigen dabei, die neuen Kollegen kennenzulernen.” Das könne sich leicht rächen.

„Berufsanfänger scheitern in der Probezeit selten aus fachlichen Gründen”, hat Brenner beobachtet. „Probleme gibt es eher, weil der Arbeitgeber feststellt, dass der Bewerber persönlich nicht ins Unternehmen passt.”

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