Hamburg - Beim Wechsel in die gesetzliche Versicherung nicht tricksen

Beim Wechsel in die gesetzliche Versicherung nicht tricksen

Von: dpa
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Hamburg. Privatversicherte sollten ehrlich sein, wenn sie wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück wollen. „Sich ein Wechselrecht mit Tricks zu erschleichen, ist gefährlich”, sagte Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg dem dpa-Themendienst.

Fliege der Schwindel auf, verlören die Versicherten unter Umständen ihren Schutz in der gesetzlichen Krankenversicherung und müssten sich wieder privat versichern. Auch Schadenersatzforderungen seien eine mögliche Folge.

Der Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist an strenge gesetzliche Vorgaben geknüpft. „Wer im Jahr weniger als 50.850 Euro brutto verdient, wird wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert”, erklärte Rudnik. Auch Bezieher von Arbeitslosengeld könnten sich eine gesetzliche Kasse suchen. „Bezieher von Arbeitslosengeld II müssen allerdings in der privaten Krankenversicherung bleiben.” Auch wer älter als 55 Jahre ist, könne nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurück.

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