Beim Schneeschippen Bordstein und Gulli eisfrei halten

Von: dpa
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Schnee schippen
Damit es bald keinen Schnee zum Schippen mehr gibt, sollten Grundstückbesitzer jetzt darauf achten, Bordsteinrinne und Gullis eisfrei zu halten. Foto: dpa

Berlin. Grundstücksbesitzer sollten beim Schneeschippen jetzt darauf achten, dass die Bordsteinrinne und Gullis frei von Eis und Schnee bleiben. Nur dann könne das Schmelzwasser bei einsetzendem Tauwetter schnell abfließen, warnt der Verband Privater Bauherren in Berlin.

Nach den ergiebigen Schneefällen der vergangenen Tage können auf Grundstücken außerdem bereits jetzt Zuleitungen zu den Abflüssen freigeschaufelt werden. Auch die Regenrinne und Fallrohre sollten eisfrei gehalten werden, damit das Schmelzwasser abfließen kann. Regentonnen und Wasserbecken unter dem Dach fangen das Wasser auf - so kann es gezielt in den Gulli entsorgt werden.

Schneeverwehungen an Hausecken sowie Terrassen- und Balkontüren sollten ebenfalls regelmäßig beseitigt werden. Andernfalls läuft das Tauwasser durch die Türen ins Haus oder durchfeuchtet das Mauerwerk. Das gilt auch für tiefliegende Fenster. Bei Häusern am Hang sollte außerdem der Schnee oberhalb des Gebäudes nach unten geschoben werden, damit das Schmelzwasser es später nicht überschwemmt.

Der Schnee wird am besten unter Bäume und Büsche im Garten geschaufelt, rät der Verband. Damit lasse sich auch winterliche Trockenschäden vorbeugen.

Eiszapfen am Dach sehen zwar schön aus, sind aber gefährlich, wenn sie vom Dach stürzen. Deshalb sollten sie wenn möglich abgeschlagen werden. Liegen sie unerreichbar hoch, sollten Hausbesitzer vorsichtshalber den Bereich darunter absperren. Das ist wichtig, denn Eigentümer müssen dem Verband zufolge dafür sorgen, dass durch ihre Immobilie oder auf ihrem Grundstück andere nicht zu Schaden kommen.

Wer einen Kamin oder Kachelofen hat, muss außerdem darauf achten, dass der Abzug frei von Eis und Schnee bleibt. So bleibt die Sauerstoffzufuhr erhalten, und das Wasser kann nicht durch den Kamin ins Haus laufen. Bei manchen Kaminen werde der Sauerstoff auch aus dem Keller zugeführt, dort eventuell sogar durch ein offenes Fenster. Ist das der Fall, darf das Fenster auch im Winter nicht geschlossen werden. Läuft dennoch Wasser durch den Abzug in den Kamin, muss ein Dachdecker prüfen, ob die Gebäudehülle Schaden genommen hat. Meist sei das Wasser aber nur ein optisches Problem, erläutert der Verband.

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