Berlin - Auf Privathaushalte kommen weitere Strompreiserhöhungen zu

Auf Privathaushalte kommen weitere Strompreiserhöhungen zu

Von: dapd
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Die Strompreise in Deutschland werden nach Erwartungen des Verbraucherportals toptarif.de in den kommenden Monaten weiter steigen. Foto: ddp

Berlin. Die Strompreise in Deutschland werden nach Erwartungen des Verbraucherportals toptarif.de in den kommenden Monaten weiter steigen. Nachdem im Januar bereits 620 Stromanbieter die Preise erhöht hätten, würden im Februar und im März mindestens 101 regionale Unternehmen nachziehen, teilte toptarif.de am Donnerstag mit.

Dabei könne es zu Erhöhungen um mehr als 13 Prozent kommen. Betroffen seien etwa acht Millionen Haushalte in Deutschland.

So stiegen zum Februar die Preise unter anderem in Städten wie Bremen, Karlsruhe und Bielefeld sowie beim niedersächsischen Großversorger EWE, teilte das Verbraucherportal weiter mit. Zum 1. März folgten mit E.ON Bayern, E.ON Hanse, E.ON edis und E.ON Thüringen vier Tochtergesellschaften des größten deutschen Energieversorgers mit Preisaufschlägen zwischen 6,0 und 10,6 Prozent. Bei weiteren E.ON-Töchtern stehe die nächste Preisrunde zum 1. Mai bereits fest. Preissenkungen plane im März mit den Wirtschaftsbetrieben Norderney lediglich ein Unternehmen.

Wenig Änderungen für private Verbraucher gebe es dagegen am Gasmarkt. Bislang stünden 17 Versorgern mit Preiserhöhungen von durchschnittlich 7,6 Prozent vier Unternehmen gegenüber, die ihre Tarife in den kommenden Wochen um durchschnittlich 5,0 Prozent senken wollten.

Daniel Dodt von toptarif.de sagte, die jährlichen Ausgaben ließen sich durch einen einfachen Wechsel des Strom- oder Gasanbieters leicht um mehrere hundert Euro reduzieren. Gerade Haushalte, die bislang noch nach den Tarifen der örtlichen Grundversorgung beliefert werden, könnten bis zu 30 Prozent sparen.

Das Unternehmen toptarif.de gehört mehrheitlich zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und beschäftigt aktuell rund 80 Mitarbeiter am Standort Berlin.
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