Anlegergelder in den Niederlanden besser geschützt

Von: ddp
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Schondorf. Der niederländische Finanzminister Wouter Bos hat die seit Oktober 2008 geltende Einlagensicherungsgrenze von 100.000 Euro bis zum Ende 2010 verlängert.

Damit solle das Vertrauen der Anleger gestärkt werden, sagte eine Sprecherin des niederländischen Finanzministeriums gegenüber dem unabhängigen Finanzportal biallo.de. Die bisherige Regelung wäre am 6. Oktober 2009 ausgelaufen.

Nutznießer dieser Entscheidung sind Tausende von deutschen Kunden niederländischer Banken wie Amsterdam Trade Bank, Credit Europe oder Garanti Bank. Diese Banken sind seit einigen Jahren als Nischenanbieter, zumeist mit überdurchschnittlichen Tages- und Festgeld-Zinsen, mit Filialen oder als reine Internet-Anbieter auch in Deutschland tätig.

Der Regierung sei es darum gegangen, diese zeitliche Lücke zu überbrücken, sagte die Ministeriumssprecherin. Denn ab 2011 greift die im EU-Finanzministerrat beschlossene Einlagensicherung von 100.000 Euro.
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