ADAC testet Ski- und Snowboardhelme

Von: ddp
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München. Der ADAC hat erstmals Helme für Ski- und Snowboardfahrer getestet.

Dabei hätten von den 15 getesteten Helmen zehn das Urteil „gut” erhalten, wie der Automobilclub am Donnerstag mitteilte. Viermal vergaben die Prüfer das Prädikat „befriedigend”. Einen Helm stuften sie als „mangelhaft” ein.

Mit den besten Allround-Eigenschaften und der Note 1,8 habe sich der „Alpina Grap” den Gesamtsieg gesichert. Testverlierer wurde den Angaben zufolge der „Dainese Air Soft”. „In mehreren Versuchen riss bei diesem Modell die Schnalle des Kinnbandes, was zu einer Abwertung führte”, erläuterte ADAC-Sprecher Maximilian Mauer das Testurteil.

Dass Sicherheit auf der Piste nicht unbedingt teuer sein muss, bewies laut Testergebnis der „Walser Kronos”. Für 39 Euro erhalte der Käufer einen Helm, der durchweg gute Sicherheitswertungen erziele, hieß es. Abstriche müssten allerdings bei der Verarbeitung und dem Qualitätseindruck gemacht werden, sagte Maurer.

Wintersportlern riet der ADAC darüber hinaus beim Helmkauf auf die Kennzeichnung CE EN 1077 zuachten. Nur diese garantiere, dass es sich bei dem gewählten Modell um einen nach den besonderen Kriterien für Ski- und Snowboardhelme geprüften Kopfschutz handele. Das ADAC-Testverfahren lehne sich an diese Norm an. In Einzelpunkten, wie beispielsweise bei der Überprüfung der Kinnbänder, seien die Kriterien allerdings verschärft worden.

Weiter empfahlen die Experten, einen Helm vor dem Kauf beim Händler ausgiebig Probe zu tragen. Nur so könne festgestellt werden, ob er drücke. Allerdings dürfe der Kopfschutz auch nicht zu locker sitzen und auf keinen Fall auf dem Kopf verrutschen. Wer bereits eine Skibrille besitze und weiterverwenden möchte, sollte diese zur Anprobe mitnehmen. Denn auch der beste Helm könne in Kombination mit der falschen Brille unangenehm drücken. Auch auf das Gewicht sollte geachtet werden. Ein zu schwerer Helm führe schneller zur Ermüdung der Nackenmuskulatur.
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