Frankfurt/Main - Ablenkungen im Berufsalltag auf ein Minimum reduzieren

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Ablenkungen im Berufsalltag auf ein Minimum reduzieren

Von: dapd
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Frankfurt/Main. Sich zu konzentrieren, ist im Berufsalltag nicht immer einfach. Mal stören die Kollegen die Ruhe, dann klingelt das Telefon, ein anderes Mal schweifen die Gedanken in Richtung Mittagspause ab.

„Für konzentriertes Arbeiten ist es erst einmal wichtig, dass man sich in seinem Arbeitsumfeld wohlfühlt”, sagt Hermann Refisch, Karrierecoach aus Frankfurt am Main. Sowohl ein zu beengter Raum als auch zu viel Weite könnten beispielsweise irritierend wirken.

Auch eine unglückliche Sitzplatzanordnung - beispielsweise mit dem Rücken zur Tür - könne die Konzentration behindern. „Man sollte daher versuchen, im Rahmen seiner Möglichkeiten Einfluss auf die räumlichen Bedingungen im Büro zu nehmen”, sagt Refisch. Unter Umständen sei auch ein Gespräch mit dem Vorgesetzten notwendig, um die Situation zu verbessern.

In Zeiten, in denen man sich besonders gut konzentrieren muss, könne es außerdem hilfreich sein, ablenkende Außenkontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. „Je nach Arbeitssituation kann man beispielsweise sein Mailprogramm ausschalten, Telefonanrufe umleiten und die Tür schließen”, sagt Refisch. Kollegen könne man darauf aufmerksam machen, dass man eine Zeit lang nicht gestört werden möchte.

Das Ziel fest im Blick

Hilfreich sei auch, sein Ziel fest vor Augen zu haben: „Man sollte sich erst einmal überlegen, was bei einer Tätigkeit herauskommen soll”, sagt Refisch. Am besten halte man dieses Ziel schriftlich fest, beispielsweise als Überschrift auf einem Blatt. So werde man nach Ablenkungen immer wieder dorthin zurückgeführt.

Wer sich konzentrieren will, braucht einen wachen Geist. Hermann Refisch empfiehlt daher, auch die Pausen im Arbeitsalltag nicht zu vernachlässigen. Wichtig sei, dass man diese Regenerationszeiten von vornherein fest in den Arbeitsablauf einplane. „So kann man darauf hinarbeiten und gerät nicht in Versuchung, seinen Workflow durch ein spontanes Kaffeepäuschen zu unterbrechen”, sagt Refisch.

Sinnvoll sei außerdem, seine Arbeitszeiten entsprechend seiner persönlichen Leistungskurve zu planen. „Manche können morgens besonders konzentriert arbeiten, andere sind am späten Nachmittag besonders produktiv”, sagt Refisch. Zeiten, in denen man generell eher müde und unkonzentriert ist, sollte man für Routineaufgaben nutzen.
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