Freizeittipps

2014 wird ein gutes Jahr für Fondssparer

Von: Max Geisler
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Das Wirtschaftsjahr 2014 kündigt sich vielversprechend an. Experten raten zu Aktienfonds, um beim internationalen Trend mitzuverdienen.

Die Experten des Münchner Ifo-Instituts sind sehr optimistisch, was das Wirtschaftsjahr 2014 angeht. Besonders im Vergleich zum Vorjahr soll das Wirtschaftswachstum mit 1,9 Prozent viermal höher ausfallen -; so die Prognose der Wissenschaftler. Die Konjunkturaussichten für 2014 sind prächtig, betont Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Auch das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) sowie das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) teilen diese positive Sicht auf die Zukunft. Das IWH geht von einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent aus, das RWI von 1,5 Prozent. Die Erwartungen der Konjunkturforscher umfassen zudem steigende Einkünfte und einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Letztere soll im laufenden Jahr von 6,9 auf 6,8 Prozent sinken und die Beschäftigung um 230.000 Personen zunehmen. Diese Entwicklungen versprechen auch positive Folgen für die Binnennachfrage.

Europafonds schneiden besonders gut ab

Wenn die Wirtschaft floriert, dann steigen die Börsenkurse. Finanzexperten und Analysten schauen optimistisch ins Jahr 2014. Die Eurozone ist auf Erholungskurs, unterstreicht Jens Wilhelm, Anlagestratege bei der Fondsgesellschaft Union Investment. Seine Prognose lautet: 2014 dürfte die Wirtschaftsleistung in der Eurozone um etwa ein Prozent zulegen. Weltweit wird sogar ein Wachstum von 3,6 Prozent erwartet. In Kombination mit einer lockeren Geldpolitik und soliden Unternehmensgewinnen sind die Voraussetzungen für weitere Börsenaufschwünge optimal. Aktien können in so einem Umfeld besonders gut gedeihen und bieten weit bessere Gewinnchancen als Sparzinsen, welche kaum an Attraktivität zulegen. Zinserhöhungen werden von den Notenbanken frühestens für Ende 2015 erwartet. Die größten Anlagechancen sieht Wilhelm in der Eurozone: Unser klarer Favorit ist Europa, weil die Märkte hier von der Erholung an der Peripherie profitieren.

Tipp: Eurofonds erbrachten bereits in den zurückliegenden Jahren, trotz Finanzkrise, zweistellige Gewinne.

Weltweites Wirtschaftswachstum wirkt sich positiv auf Deutschlandfonds aus

Auch die Deutsche Bank empfiehlt Börsenpapiere: Aktien gehören ins Porfolio, betont Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für das Privat- und Firmenkundegeschäft. Das weitere Wachstum der Weltwirtschaft treibt die Märkte voran. Trotz bereits gestiegener Aktienkurse wird hier deshalb eine fortschreitende positive Entwicklung erwartet. Stephan rechnet für 2014 mit einem globalen Wachstum von 3,7 Prozent -; ein Prozent mehr als 2013. Besonders die USA und China sollten auf Expansionskurs einschwenken -; mit positiven Folgen für deutsche Unternehmen. Wächst die Weltwirtschaft wie prognostiziert, können die Gewinne deutscher Unternehmen um 20 Prozent zulegen, so Stephan. Im Ergebnis könnte der Dax um rund zehn Prozent steigen. Im abgelaufenen Jahr verzeichnet der Dax ein Kursplus von knapp 20 Prozent, deutsche Aktienfonds lagen vielfach darüber. Neben den entwickelten Märkten USA, Europa und Japan empfiehlt Stephan Aktien aus asiatischen Schwellenländern, denn diese könnten von Nachholeffekten profitieren.

USA und Japan treiben das Wachstum an

Überraschenderweise sollen sich besonders die Konjunkturdaten für die USA in einer Erholungsphase befinden. Holger Fahrinkrug, Chefvolkswirt der Investmentgesellschaft Meriten Investment Management hält 2014 ein US-Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent für möglich. Die Industrieländer, angeführt von den USA, machen weiter Boden gut, so sein Credo. Allerdings wird eine schrittweise Reduzierung der lockeren Geldpolitik vorhergesagt. Darauf sollten sich Investoren für dieses Jahr einstellen. Der zweite Katalysator für den Aktienmarkt wird dem Wachstum in Japan zugeschrieben: Wir glauben, dass die Unternehmensgewinne auf ein Rekordhoch steigen, sagt Shoge Maeda, Leiter für japanische Aktien bei Schroders Investment. Der Analyst sieht dies vor allem in der allmählich beendeten Deflation, der Entspannung am Arbeitsmarkt und den positiven Unternehmensgewinnen des Landes begründet. Treiber der neuen Wirtschaftsdynamik sei das Programm des neuen Ministerpräsidenten Shinzo Abe, das auf massive Konjunkturanreize und eine lockere Geldpolitik setzt. Mit asiatischen Aktienfonds waren bereits in den vergangenen fünf Jahren zweistellige Kursgewinne zu erzielen.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert