Werdende Eltern sollten ihre Hunde nicht zu sehr verwöhnen

Werdende Eltern sollten ihre Hunde nicht zu sehr verwöhnen

Von: dpa
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Hattingen/Hamburg. Während einer Schwangerschaft verwöhnen werdende Eltern einen Familienhund besser nicht zu sehr. Denn wenn sie ihm die Privilegien später wieder entziehen, könnte der Hund das mit dem Kind in Verbindung bringen, erläutert die Hundepsychologin Kristina Falke aus Hattingen. Soll der Hund also runter vom Sofa, wird ihm das besser schon vor der Geburt des Babys beigebracht.

Wichtig sei, dem Hund einen Rückzugsort einzurichten, den ihm keiner streitig macht. Dorthin kann er sich verkriechen, wenn es ihm mit dem Kind zu hektisch und laut wird, erklärt Falke in der Zeitschrift „eltern” (Ausgabe April/2010). Passiert es im Trubel trotzdem einmal, dass der Hund zuschnappt, muss er deswegen nicht unbedingt weggegeben werden. Falke rät zu einer Trennung auf Zeit: Der Hund sollte dann für 24 Stunden weg, damit sich alle Beteiligten beruhigen können.

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