Düsseldorf - Viele Besserverdienende fühlen sich von Kinderlärm gestört

Viele Besserverdienende fühlen sich von Kinderlärm gestört

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Düsseldorf. Für Kinderlärm im Haus hat fast jeder fünfte Besserverdienende in Deutschland kein Verständnis. 19 Prozent der Menschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4000 Euro halten Mietminderungen wegen Kinderlärms für berechtigt.

Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact in Düsseldorf ergeben. 18 Prozent der Menschen in kinderlosen Haushalten sowie 17 Prozent der befragten Rentner äußerten die gleiche Ansicht. In der Praxis erkennen die meisten Gerichte Kinderlärm aber nicht als Grund für eine Mietminderung an.

Insgesamt ist die Toleranz gegenüber tobenden Kindern in der Bevölkerung auch größer: So sind 86 Prozent der Deutschen gegen eine Mietminderung bei Lärm. Als Grund gaben 22 Prozent an, Kinder müssten sich schließlich auch mal austoben.

Von den 14 Prozent, die eine geminderte Miete befürworten würden, fühlen sich 10 Prozent von dem geltenden Recht benachteiligt. Vier Prozent finden sogar, dass die Rechtsgrundlage ein Freifahrtschein für faule Eltern sei. Im Auftrag des Onlineportals Immowelt wurden 1042 Personen ab 18 Jahren befragt.
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