Viele Alternativen zur Zigarette schaden Gesundheit ebenso

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Köln. Eltern sollten ihre heranwachsenden Kinder darüber aufklären, dass jede Form von Nikotingenuss gefährlich ist. „Wasserpfeife zu rauchen, kann als Gewohnheit dieselben Krebsarten und Krankheiten verursachen wie Zigarettenrauchen”, erläutert Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln.

Selbst rauchloser Nikotinkonsum wie Schnupf- oder Kautabak ändere nichts an den Krankheitsrisiken. „Hinzu kommt bei diesem Genuss noch ein erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.”

Auch die elektrische Zigarette, E-Zigarette oder elektronische Zigarette sei keine gesunde Alternative zur herkömmlichen Zigarette. Eine mit Nikotin und Aromastoffen versetzte Trägerflüssigkeit wird darin durch eine kleine Heizspirale erhitzt, so dass ein dem Rauch ähnliches Dampfgemisch entsteht. „Die E-Zigarette produziert zwar keinen Teer, da es keine Glut gibt, aber der Raucher nimmt immer noch das Gift Nikotin auf, das unter anderem die Gefäße verengt und nervenschädigend wirkt”, sagt Brockstedt. „Nikotin ist auch die Substanz in der Zigarette, die abhängig macht.”

In Deutschland ist der Verkauf von Zigaretten an Jugendliche bis 18 Jahre verboten, und ihnen ist auch das Rauchen in der Öffentlichkeit untersagt.
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