Hannover - Unterkühlung vermeiden: Kinder rechtzeitig ins Warme holen

Unterkühlung vermeiden: Kinder rechtzeitig ins Warme holen

Von: Carina Frey, dpa
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Hannover. Draußen spielende Kinder merken häufig nicht, wenn es zu kalt wird. Deswegen müssen ihre Eltern sie rechtzeitig ins Warme holen, sagte Kersten Enke, Schulleiter der Johanniter-Akademie in Hannover.

Sonst könne es passieren, dass sich die Kinder unterkühlen. Zeichen dafür seien Zittern, Gänsehaut, eine blasse, kalte Haut und bläuliche Lippen. Dann sollten sich die Kinder in einem warmen, aber nicht überhitzten Raum aufwärmen - am besten in eine Decke gehüllt. Heiße, gezuckerte Getränke helfen ebenfalls.

Gefahr droht, wenn ein Kind apathisch wird oder das Bewusstsein verliert. Dann gehört es in die stabile Seitenlage und sollte nur noch mit einer Decke gewärmt werden, sagte Enke. Wichtig sei es dann, sofort den Rettungsdienst über die Notrufnummer 112 zu rufen. Bei einer Unterkühlung ist der gesamte Körper betroffen. Es bestehe die Gefahr, dass die Körpertemperatur so stark absinkt, dass es zu einem Kälteschock kommt.

Gerade bei Babys in Kinderwagen müssen Eltern aufpassen. Gehen sie mit einem Säugling bei Minusgraden spazieren, sollten sie ihn sehr gut mit Decken und Kleidung warmhalten, sagte Enke. Denn bei Babys falle es weit weniger auf, wenn sie auskühlen und apathisch werden.

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