Training für Eltern aggressiver Kinder sinnvoll

Von: dapd
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Berlin. Leidet ein Kind an einer Störung des Sozialverhaltens, sollte in die Therapie auch die Familie einbezogen werden.

Elterntrainings könnten helfen, die Alltagsbelastung in den Familien zu reduzieren, sagt Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP). „Dabei werden Eltern beispielsweise Möglichkeiten aufgezeigt, dem Kind Regeln und Grenzen zu setzen und eine sinnvolle Kontrolle und Aufsicht wahrzunehmen.”

Für eine wirksame Therapie sind nach seinen Worten konsequente pädagogische Maßnahmen wichtig. Von einer pathologischen Störung des Sozialverhaltens spricht man, wenn Kinder über einen längeren Zeitraum aggressiv sind und sich nicht an Anweisungen halten. Sind sie zum Beispiel längere Zeit extrem tyrannisch, grausam zu anderen Menschen oder Tieren, stehlen, lügen oder zerstören Dinge, sollten Eltern professionelle Hilfe suchen, empfiehlt Spitczok von Brisinski.
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