Tod beendet Verträge nicht: Verpflichtungen als Erbe schnell prüfen

Von: dpa
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Die Freibeträge werden nach Plänen der Regierung erhöht - unter dem Strich haben aber viele Erben steuerliche Nachteile von der Erbschaftsteuerreform. Foto: dpa

Leipzig. Mit dem Tod enden nicht automatisch Vertragsbeziehungen des Verstorbenen. Deshalb sollten die Erben schnell seine Verpflichtungen prüfen und kündigen, damit sie nicht auf längere Sicht weiter Beiträge zahlen müssen, rät die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig.

Dazu gehören etwa laufende Versicherungen, Vereinsmitgliedschaften oder Abonnements. Welche Verträge der Verstorbene abgeschlossen hat, finden Erben oft schnell anhand der Einzugsermächtigungen und Daueraufträge auf den letzten Kontoauszügen heraus.

Die Verbraucherschützer raten, zuerst alle Vertragspartner über den Todesfall informieren. Wenn im Vertrag keine besonderen Kündigungsfristen für den Todesfall geregelt sind, könnten Erben nur innerhalb der normalen Fristen kündigen.

Manche Verpflichtungen könnten auch nach langer Zeit noch widerrufen werden, wenn die Widerrufsbelehrung nicht korrekt war.

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