Teenager ziehen Freunde und Familie dem Internet vor

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Berlin. Der Freundeskreis, Eltern und Geschwister sind Jugendlichen wichtiger als das Internet. Für 98 Prozent der 10- bis 18-Jährigen hat dieses Umfeld die größte Bedeutung, 93 Prozent sind gute Schulnoten wichtig. Ein Internetzugang hat für 86 Prozent einen großen Stellenwert.

Das geht aus der repräsentativen Forsa-Studie „Jugend 2.0” hervor. Genutzt wird das Internet von 98 Prozent der befragten Jugendlichen, schon die 10- bis 12-Jährige sind zu 96 Prozent online.

Aufs Internet greifen die Teenager vor allem für die Suche von Informationen (76 Prozent), zur Kommunikation mit Freunden (73 Prozent) und zum Filme schauen oder Musik hören (74 Prozent) zurück. Laut der Befragung überwiegen zwar positive Online-Erfahrungen, doch jeder Dritte (34 Prozent) hat auch Negatives erlebt. So wurde jedes sechste Mädchen (16 Prozent) im Internet schon einmal sexuell belästigt, 10 Prozent von Erwachsenen. Von den Jungen beklagen nur drei Prozent sexuelle Belästigungen.

38 Prozent der Jugendlichen gaben an, dass ihre Eltern die Zeit am PC einschränken. 24 Prozent dürfen nur auf bestimmten Internetseiten surfen. Dass sich ihre Eltern regelmäßig nach ihren Erfahrungen im Internet erkundigen, gaben aber nur 26 Prozent an. Die Umfrage hatte der IT-Branchenverband Bitkom in Berlin in Auftrag gegeben. Forsa befragte dazu 700 Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren.

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