Taschengeld nicht immer wieder aufstocken

Von: dapd
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Dortmund. Manche Kinder geben ihr Taschengeld mit vollen Händen aus - und bitten ihre Eltern bei Engpässen einfach um einen Nachschlag. „Wer Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld beibringen möchte, sollte ihr Taschengeld allerdings nicht ständig wieder aufstocken”, betont Kerstin Vogler, Referentin für Schuldenprävention beim Katholischen Verein für soziale Dienste (SKM) in Dortmund.

Kinder müssten lernen, dass Geld irgendwann ausgegeben ist. „Es kann eine sehr lehrreiche Erfahrung sein, mal 14 Tage ohne Taschengeld dazustehen, weil man es schon verbraucht hat”, sagt die Diplom-Pädagogin.

Bemerkten Eltern, dass ihr minderjähriger Spross beispielsweise sein Handybudget überziehe, sollten sie ebenfalls konsequent reagieren: „In so einem Fall muss klar sein: Der Jugendliche muss seine Schulden bei den Eltern abbezahlen”, sagt Vogler. Dazu könne man entweder eine Ratenzahlung vereinbaren oder dem Kind anbieten, den Betrag abzuarbeiten.

Unter Umständen sei es auch angebracht, den Handyvertrag zu kündigen und ein Handy mit Prepaidkarte zu besorgen. „Es ist besser, das Kind macht mit seinen Eltern die Erfahrung, was Schulden bedeuten, als später mit der Bank”, betont die Expertin.
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