So sichert man die Familie richtig ab

Von: Oliver Mest, dapd
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Elmshorn. Das Schicksal kann hart zuschlagen. Grund genug, die eigene Familie gut abzusichern und für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Das gilt etwa für den Fall, dass jemand in der Familie seine Arbeitskraft einbüßt.

Im Idealfall wurde für dieses Risiko eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, die bei Invalidität eine ausreichende Rente zahlt. Die sollte 60 bis 90 Prozent des letzten Nettoeinkommens ausmachen und im Vertragsverlauf angepasst werden können, etwa nach einer Beförderung.

Die Risikolebensversicherung ist ebenfalls für Familien immens wichtig. Abgesichert werden sollte nicht nur der Hauptverdiener, sondern auch derjenige, der sich um die Kinder kümmert. Denn im Ernstfall kommen beim Tod des betreuenden Elternteils zusätzliche Kosten für die Kinderbetreuung auf die Familie zu - und diese Kosten deckt eine Risikolebensversicherung ab. Als Faustregel für die Höhe der Versicherungssumme gilt: Das vier- bis sechsfache Nettogehalt sollte abgesichert werden.

Die Haftpflichtversicherung ist ebenfalls ein Muss für jedermann, denn jeder Mensch haftet für Schäden, die er verursacht, ein Leben lang und mit seinem ganzen Vermögen. Eine Haftpflichtversicherung übernimmt dieses Haftungsrisiko, zahlt für berechtigte Ansprüche und wehrt unberechtigte sogar vor Gericht ab. Auch andere Sachversicherungen sollten nicht vernachlässigt werden: Vor allem der Hausrat und die eigene Immobilie sollten ausreichend versichert sein.

Kindern kann schnell etwas passieren: Bei einem kleinen Unfall hilft meist ein Pflaster, aber bei schlimmeren Unglücken ist umfassende Unterstützung erforderlich. Denn im schlimmsten Fall ist ein behindertes Kind lebenslang auf finanzielle Unterstützung angewiesen - und vom Staat gibt es nicht viel. Eltern sollten deshalb eine Kinderinvaliditätsversicherung abschließen, die eine lebenslange Rente zahlt. So ist sichergestellt, dass Kinder eine finanzielle Basis nach einem schweren Unfall haben.

Bei Pflegebedürftigkeit springt die gesetzliche Pflegeversicherung ein - so die gängige Einschätzung der meisten Menschen. Tatsache ist jedoch, das die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen kleinen Teil der tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt. Die Differenz müssen der Pflegebedürftige selbst oder auch seine Familie tragen - und diese Differenz kann einige 1.000 Euro ausmachen. Helfen kann in solchen Fällen eine private Pflegezusatzversicherung, die die Lücke schließt.
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