Schwangerschaft: Frühzeitige Planung erspart Müttern Stress

Von: ba
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München. Vom Bekanntwerden der Schwangerschaft bis zur Geburt sind zahlreiche Dinge zu erledigen, damit der neue Erdenbürger alles hat, was benötigt wird.

Erstes Drittel der Schwangerschaft

Im ersten Schwangerschaftsdrittel erfolgen zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen. Diese können bei einem Frauenarzt oder einer Hebamme durchgeführt werden. Mütter, die sich für eine Hebamme entscheiden, sollten rechtzeitig eine geeignete Person suchen, denn es ist wichtig, dass ein Vertrauensverhältnis aufgebaut wird. 

Zweites Drittel der Schwangerschaft

Im zweiten Schwangerschaftsdrittel wird der Babybauch sichtbar und Mütter realisieren langsam die bevorstehende Geburt des Kindes. In dieser Zeit sollten sich Mütter für einen Geburtsvorbereitungskurs anmelden. Ab dem sechsten Monat ist der Kursstart sinnvoll.

Weiter sollten entweder eine Klinik oder ein Geburtshaus ausgewählt werden. Mütter, die eine Hausgeburt wünschen, sollten diese bereits jetzt mit der Hebamme besprechen. Durch eine langfristige Planung der Geburt erhalten Mütter Sicherheit, die auch dem Ungeborenen zuträglich ist.

Weiter sind administratorische Dinge zu klären. Mütter sollten sich erkundigen, ob Ihnen Mutterschaftsgeld zusteht und wo dieses beantragt werden muss. Festangestellte Mütter erhalten in der Regel im Rahmen der Mutterschutzfrist Mutterschaftsgeld seitens der Krankenkasse. Der Zeitraum für das Mutterschaftsgeld ist auf sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt begrenzt. Eventuell wird Müttern seitens des Arbeitgebers ein Zuschuss gewährt, was abzuklären ist. 

Familienversicherte oder Privatversicherte erhalten das Mutterschaftsgeld seitens des Bundesversicherungsamts sowie einen Arbeitgeberzuschuss. Eltern sollten weiter abklären, wo und wie das Neugeborene krankenversichert werden soll. Zudem ist es angebracht, sich über eventuelle Versicherungen für das Kind zu informieren.

In diesem Ebook sind zahlreiche Infos hierzu nachzulesen. Zu der Vorbereitung im zweiten Schwangerschaftsdrittel zählt die Planung der ersten Monate nach der Geburt. Möchte die Mutter ein Jahr zu Hause bleiben, so sollte das mit dem Arbeitgeber geklärt werden.

Zudem ist es ratsam, sich beim zuständigen Jugendamt zu erkundigen, wann ein Krippenplatz frei ist. Besteht Bedarf, ist es ratsam, sich um eine Tagesmutter zu bemühen. Mütter, die zum ersten Mal ein Kind bekommen, können sich bereits jetzt zu einem Säuglingspflegekurs anmelden. Väter, die die erste Zeit nach der Geburt gemeinsam mit der Familie verbringen möchten, sollten Urlaub einreichen.

Letztes Schwangerschaftsdrittel

Im letzten Drittel der Schwangerschaft wird es Zeit, die Erstausstattung zu erwerben und eventuell das Kinderzimmer zu planen oder einzurichten. Soweit es möglich ist, sind Anträge auf Kindergeld oder Elterngeld zu besorgen und so weit wie möglich auszufüllen, damit diese nach der Geburt eingereicht werden können.

Möchten Väter Elternzeit nehmen, muss diese bis spätestens sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin beantragt werden. Die Kliniktasche sollte acht bis zehn Wochen vor dem potentiellen Geburtstermin gepackt werden. Wichtige Unterlagen wie die Geburtsurkunde der Eltern oder das Stammbuch sollten bereit liegen.

Etwa sieben Wochen vor dem Geburtstermin ist eine Bescheinigung des Gynäkologen bei der Krankenkasse vorzulegen, die den voraussichtlichen Geburtstermin nennt. Etwas drei Wochen vor der Geburt ist der Transport in die Klinik zu planen. Auch eventuell beanspruchte Hilfe nach der Geburt ist zu organisieren.

Weiter kann die Geburtsanzeige entworfen werden. Nicht verheiratete Eltern beantragen die Anerkennung der Vaterschaft beim zuständigen Jugend,- oder Standesamt.

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