Schulschwänzen: Rechtzeitig gegensteuern

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Berlin. Schwänzt ein Kind die Schule, müssen die Eltern unbedingt dafür sorgen, dass es wieder hingeht. Das gilt auch dann, wenn das Kind aus Angst nicht zum Unterricht möchte.

Darauf hat Prof. Johannes Hebebrand von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin hingewiesen. Manche Kinder litten unter Leistungs- und Versagensangst, andere fürchteten Lehrer oder Mitschüler. Bleiben sie aber zu lange zu Hause, komme Angst vor der Rückkehr und der Reaktion von Lehrern und Mitschülern dazu.

Durch wiederholtes Schwänzen verstärke sich das Problem. Deshalb sollten Eltern auf den Schulbesuch drängen. Genauso wichtig sei aber, nach den Ursachen zu suchen, das Kind zu ermutigen und sein Selbstbewusstsein zu stärken, so Hebebrand. Ist die Angst sehr groß, könne therapeutische Hilfe notwendig sein.
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