Schäden durch Kinder oft nicht versichert

Von: ddp
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Berlin. Wenn Kinder Schäden verursachen, kommt dabei in aller Regel die private Haftpflichtversicherung auf. Allerdings erst ab einem Alter von sieben Jahren und im Straßenverkehr sogar erst ab zehn Jahren.

Bis dahin sind Kinder deliktunfähig, sodass die Versicherung erst zahlt, wenn die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Darauf weist die Zeitschrift „Finanztest” in ihrer September-Ausgabe hin. Nur rund die Hälfte der 140 von der Zeitung getesteten Familientarife bieten einen ergänzenden Schutz an, der zudem meist auf 5000 Euro beschränkt ist. Dennoch empfiehlt „Finanztest” Familien mit kleinen Kindern einen solchen Schutz, um gegen alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Doch nicht nur bei deliktunfähigen Kindern ist der Schutz bei der privaten Haftpflichtversicherung begrenzt. Schäden an geliehenen oder gemieteten Gegenständen sind in der Regel genauso wenig versichert wie Schäden durch Gefälligkeitshandlungen. Wer beim Nachbarn Blumen gießt oder Freunden beim Umzug hilft, macht also besser nichts kaputt, weil die Versicherung nicht zahlen muss. Weitere Informationen zum Umfang der Haftpflichtversicherung lassen sich in der September-Ausgabe der „Finanztest” und unter http://www.test.de finden.

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