Ohne Schwermetalle: Bei Buntstiften auf EU-Norm achten

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:
Buntstifte
Können Schwermetalle enthalten: Eltern sollten sich über den Inhalt von Farbstoffen in Buntstiften informieren. Foto: ddp

Köln. Farbstoffe von Buntstiften können Schwermetalle enthalten. Deshalb sollten Eltern beim Kauf auf die EU-Norm DIN EN 71 achten, rät der TÜV Rheinland in Köln. Sie setze die Richtwerte für Schwermetalle in Spielzeugen fest und garantiere, dass die Stifte keine giftigen Farbstoffe enthalten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Kinder die Stifte in den Mund nehmen und darauf herumkauen.

Auch bei Wasserfarben achten Eltern besser auf die EU-Norm. Bei Radiergummis sollten sie möglichst zu Modellen aus Naturkautschuk greifen. Sie kommen laut TÜV ohne gesundheitsbedenkliche Weichmacher, sogenannte Phthalate aus.

Grundsätzlich sei es besser, wenn Eltern nicht fertig bestückte Federmäppchen aus Kunststoff kaufen, da die darin enthaltenen Stifte ebenfalls Phthalate enthalten können, warnt der TÜV.

Außerdem lohne ein Riechtest am Mäppchen: Abstoßender Geruch deute darauf hin, dass die Produkte giftige Chemikalien wie Lösungsmittel enthalten. Auf der sicheren Seite seien Eltern, wenn sie das Schulset für ihre Kinder selbst zusammenstellen.

Die Homepage wurde aktualisiert