Nur Kleinkinder dürfen mit in die Wahlkabine

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Wiesbaden. Nur Kleinkinder dürfen ihren Eltern beim Wählen zusehen. Für größere Kinder ist der Gang in die Wahlkabine dagegen tabu.

Ab welcher Altersgrenze dies gilt, sei gesetzlich aber nicht festgelegt, erklärte das Büro des Bundeswahlleiters in Wiesbaden dem dpa-Themendienst.

Im Einzelfall müsse der Wahlvorstand entscheiden. Eine mögliche Grenze sei die Einschulung. Demnach dürften Kinder, die noch nicht lesen können, beim Kreuzchen-Machen zusehen - zum Beispiel bei der Bundestagswahl am Sonntag (27. September).

Hintergrund der Regelung ist der Grundsatz der geheimen Wahl. Auf den Schutz der Geheimhaltung bei der Stimmabgabe könne der Wahlberechtigte nicht verzichten, so der Bundeswahlleiter.

Es bestehe sonst das Risiko, dass eine freie Wahlentscheidung behindert wird. Wähler haben allerdings das Recht, nach der Stimmabgabe anderen zu erzählen, wie sie gewählt haben.
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