Nuckelflasche erhöht das Kariesrisiko

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München. Kinder, die frühzeitig von der Nuckelflasche entwöhnt werden, haben ein deutlich geringeres Kariesrisiko. Das teilt der Bundesverband der Kinderzahnärzte in München mit.

Das permanente Umspülen der Zähne könne den sogenannten Nuckelflaschenkaries verursachen. Besonders gefährlich seien dabei süße Getränke: Limonade oder Fruchtsäfte werden im Mund zu Säure zersetzt, die dann die Zähne angreift. Gefährdet seien vor allem die Schneidezähne im Oberkiefer.

Die Kinderzahnärzte empfehlen stattdessen, Kinder frühzeitig an das Trinken aus dem Becher zu gewöhnen. Das sei ab dem achten Lebensmonat möglich - ideal sei, nach dem Stillen sofort zum Becher zu wechseln. Sportflaschen oder Schnabelbecher seien keine geeignete Alternative zur Nuckelflasche.

Besonders kritisch ist aus Sicht der Experten, die Nuckelflasche zur Beruhigung des Kindes einzusetzen: Wenn das Kind erst lerne, dass es bei Unruhe sofort die Flasche bekommt, könne das eine Vorstufe zu späterem Suchtverhalten sein. Die Eltern sollten dem Kind stattdessen ein anderes Beruhigungsmittel anbieten, zum Beispiel ein Stofftier oder ein Spielzeug.
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