Nicht verheiratete Eltern: Vorsicht bei Kinderbetreuungskosten

Von: Falk Zielke, dpa
Letzte Aktualisierung:

Berlin/München. Nicht verheiratete Eltern sollten es sich gut überlegen, von welchem Konto die Kinderbetreuungskosten gezahlt werden. Am besten sei es, wenn derjenige die Zahlungen leistet, der das höhere Einkommen hat, rät der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) in Berlin.

Dann könnten die Ausgaben besser als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden.

Hintergrund ist eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs in München. Ihr zufolge kann nur der Elternteil die Kinderbetreuungskosten für die Kita oder den Hort als Werbungskosten abziehen, der den Vertrag abgeschlossen und die Zahlung getragen hat (Az.: III R 79/09).

Eine Übertragung auf den anderen Elternteil ist nicht möglich. Im verhandelten Fall hatte die Mutter die Betreuungskosten für das gemeinsame Kind gezahlt. Die Einkünfte der Frau waren aber so gering, dass sich ein Abzug der Kosten steuerlich nicht auswirkte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert