Nicht stillende Frauen müssen schnell wieder verhüten

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Köln. Auch direkt nach der Geburt können Frauen sofort wieder schwanger werden. Vor allem Frauen, die nicht stillen, müssen spätestens vier Wochen nach der Geburt wieder verhüten.

Wer dagegen stillt, kann unter Umständen länger auf Verhütung verzichten, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln.

Anhaltspunkte für den Schutz vor einer erneuten Schwangerschaft sind zum Beispiel, dass das Kind ausschließlich Muttermilch bekommt, alle vier bis sechs Stunden an der Brust trinkt und die Frau noch keine Menstruation hat. Ist das Kind noch keine sechs Monate alt, bietet auch das den Eltern Orientierung.

Erhält das Kind auch andere Nahrung, schläft es nachts mehr als sechs Stunden, hat die Frau ihre Regel oder ist das Kind schon ein halbes Jahr alt, müssten Frauen auf jeden Fall verhüten. Auf das Verhütungspflaster, die Pille und den Vaginalring sollten sie verzichten - davon wird die Milch weniger, so die BZgA. Sechs Wochen nach der Geburt kommen die Minipille, das Hormonimplantat und die Dreimonatsspritze infrage. Alle drei Verhütungsmethoden hätten keine Auswirkungen auf die Muttermilch oder das Kind.

Alternativen seien eine Kupfer- oder Hormonspirale, die sechs Wochen nach der Geburt in die Gebärmutter eingelegt werden können. Auch sie haben laut BZgA keine Auswirkungen auf die Menge der Muttermilch oder das Baby.
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