Kleine Schlafwandler brauchen besonders sichere Schlafumgebung

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Kinder / Schlafwandeln
Fünf bis zwölf Jahre alte Kinder schlafwandeln unter allen Altersgruppen am häufigsten. Weshalb gerade sie besonders von dem Phänomen betroffen sind, könnten neue wissenschaftliche Erkenntnisse erklären: Das Phänomen hängt mit der Entwicklung des Gehirns in der Kindheit zusammen. Experten sehen Schlafwandeln bei Kindern daher in den meisten Fällen als normal und nicht als krankhaft an. Foto: ddp

Köln. Schlafwandelnde Kinder brauchen eine besonders sichere Schlafumgebung: „Schlafwandeln geschieht während einer Phase tieferen Schlafs, so dass Kinder nicht wirklich realisieren, wo sie sich befinden und ob etwas gefährlich ist”, erläutert Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln.

Um Stürze zu vermeiden, dürfen Schlafwandler nicht in Hochbetten untergebracht sein. Scharfkantige Möbel sollten Eltern mit Schaumstoff polstern und herumliegende Gegenstände wie Spielzeug vor dem Zubettgehen aufräumen. Sicherheitsgitter verhindern, dass das Kind versehentlich eine Treppe herunterfällt.

Insbesondere Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren neigen zum Schlafwandeln. Dieses Verhalten tritt in der Regel ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen auf und verliert sich mit dem Teenageralter. „Wecken Sie Ihr Kind nicht auf, denn das könnte es erschrecken, sondern führen Sie es sanft wieder zurück zum Bett”, rät der Kinderarzt.

Zum Abendessen sollten kleine Schlafwandler nicht mehr viel trinken, denn eine volle Blase trage ebenso zum sogenannten Somnambulismus bei. Einfachere Formen des Schlafwandelns sind zum Beispiel auch das grundlose Aufsetzen in der Nacht, unsinnige Bewegungen wie „Nesteln” am Schlafanzug, ständiges Augenreiben oder lautes Reden.

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