Kindersitze: Beim Test fällt nur ein Modell durch

Von: Sebastian Heise, dapd
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Beim zweiten Kindersitztest von ADAC und Stiftung Warentest in diesem Jahr wurden 13 Modelle geprüft. Foto: dpa

München/Berlin. Die Qualität von Kindersitzen unterscheidet sich nach einem neuen Test von ADAC und Stiftung Warentest deutlich. So bieten zwar die meisten der 13 untersuchten Modelle guten oder zumindest befriedigenden Schutz, sind leicht zu handhaben und bestanden die Schadstoffprüfung.

Es gibt aber auch ein Produkt, das dem am Donnerstag veröffentlichten Test zufolge mangelhaft ist. So kann der Bébécar Easymaxi EL zwar bei der Sicherheitsprüfung überzeugen. Da der Sitzbezug jedoch gesundheitsschädliche Stoffe enthalte, fiel er durch. Insgesamt seien die Kindersitzbezüge aber seit dem Test vor einem Jahr deutlich schadstoffärmer geworden, erklärten ADAC und Stiftung Warentest.

Sechsmal vergaben die Tester die Note „gut”, fünfmal „befriedigend”, einmal „ausreichend” und einmal „mangelhaft”. Im Unterschied zum Bébécar Easymaxi EL schnitt bei den Babyschalen (bis 13 Kilogramm) der Graco Junior Baby deutlich besser ab. Egal ob mit oder ohne Basis erhielt er gute Noten bei Sicherheit und Bedienung. Beim Crashtest bekam das Modell sogar die Höchstnote.

Bei den Kindersitzen für die Ein- bis Vierjährigen (9 bis 18 Kilogramm) erreichten der Römer Duo Plus und der Kiwy SPF 1 Isofix jeweils die Note „gut”. Testsieger unter den Modellen für die Ein- bis Zwölfjährigen ist der Kiddy Guardianfix Pro 2 (9 bis 36 Kilogramm).

Der Takata Maxi Isofix, der sich für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren eignet, zeichnet sich den Testern zufolge vor allem durch eine geringe Verletzungsgefahr beim Seitencrash aus und liegt daher vorne. Genau wie die Modelle von Römer werden die Köpfe der Kinder sehr gut abgestützt, die Verbindung zum Fahrzeug ist solide und die Handhabung vorbildlich.

Immer mehr Produkte können laut ADAC mit Isofix eingebaut werden, so dass die Gefahren eines falschen Einbaus und damit das Verletzungsrisiko geringer sind. Eltern sollten aber darauf achten, ob in ihrem Auto auch der dafür notwendige Verankerungspunkt vorhanden ist.
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