Kinderschutzbund: Probleme in allen Gesellschaftsschichten

Von: epd
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<b>Berlin. </B>Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat davor gewarnt, die Probleme von Kindern und Jugendlichen in gehobenen Gesellschaftsschichten zu vernachlässigen.

Auch in diesen Schichten gebe es „durchaus Probleme”, sagte Hilgers am Samstag im Deutschlandradio Kultur. So habe 2005 eine Untersuchung in Dormagen gezeigt, dass 22 Prozent der Kinder von Eltern mit Abitur bei der Einschulung sprachentwicklungsverzögert waren oder andere Defizite hatten, sagte Hilgers, der auch Bürgermeister der Stadt Dormagen in Nordrhein-Westfalen ist.

„Deshalb wenden wir uns an alle Kinder, an alle Eltern und nicht nur defizitorientiert an die, die zum Beispiel in sozial schwachen Stadtteilen wohnen oder die arbeitslos sind oder andere Defizite haben, sondern wir gehen wirklich zu jedem”, sagte der Kinderschützer und Kommunalpolitiker.
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