Kindern verständnisvoll über fußmüde Phasen hinweghelfen

Von: dapd
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Kürten. Manchmal sind Kindern schon kleinste Fußmärsche zu viel. Dann wollen sie auf Mamas Arm oder Papa soll sie huckepack nehmen. „Wenn man Kinder allerdings häufig trägt, gewöhnen sie sich daran und werden nur noch lauf-unwilliger”, sagt Ute Glaser, Autorin des Ratgebers „Die Eltern-Trickkiste”.

Es gelte daher, den Nachwuchs erst einmal ein bisschen zu motivieren. Kleinere Kinder seien in fußmüden Phasen beispielsweise besonders empfänglich für die sogenannte Kraft-Tankstelle. „Dazu umarmt man einander eine Zeit lang ganz fest, lobt das Kind für sein Durchhaltevermögen und sagt: Spürst du schon, wie wir uns gegenseitig Kraft spenden?”, erklärt die Pädagogin aus dem nordrhein-westfälischen Kürten.

Nach diesem Energieschub fühlten sich die Kinder oft wieder imstande, zumindest ein Stückchen weiter zu gehen. Aber es gebe auch Situationen, in denen die Kleinen mit der Wegstrecke wirklich überfordert seien. „Hier kann man das Kind natürlich auch ein Stück weit tragen. Wichtig ist aber, dass man klar macht, dass das jetzt eine Ausnahme ist”, sagt Glaser.

Um den elterlichen Rücken zu schonen, sollte man außerdem vereinbaren, dass man das Kind nur bis zu einem bestimmten Punkt trägt - beispielsweise bis zu dem Geschäft mit der roten Reklame. Alternativ könne man vorschlagen: „Jetzt gehst du noch bis zu der Bank dort vorn alleine und dann trage ich dich ein Stück.”

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