Kindern keine Vorgaben fürs Spielen machen

Von: dpa
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Köln. Sind Kinder in ihr Spiel vertieft, sollten Erwachsene sich besser nicht einmischen. Denn dadurch reißen sie die Kinder heraus und verhindern, dass sie Neues entdecken.

Besser ist es, in Momenten einzugreifen, wenn sich das Spiel erschöpft hat. Dann können Mutter und Vater ihrem Kind neue Anregungen und Gegenstände geben oder einfach mitspielen, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Macht das Kind etwas ganz anderes aus dem Spielvorschlag, sollten Eltern nicht gekränkt oder enttäuscht reagieren. Denn das heißt nicht, dass der Nachwuchs nicht verstanden hat, was er tun soll, sondern seine eigene Vorstellungen vom Spiel hat.

Kinder zeigen ihren Eltern beim Spielen deutlich, wenn sie etwas anderes wollen: Sie schieben Dinge beispielsweise weg, reagieren ungeduldig oder quengelig und machen einfach mit dem weiter, was sie interessiert.

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