Düsseldorf - Kinder nur gut vorbereitet zum Spielen in die Kälte schicken

Kinder nur gut vorbereitet zum Spielen in die Kälte schicken

Von: ddp-nrw
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Düsseldorf. Auch bei eisigen Außentemperaturen müssen Kinder nicht auf das Spiel im Freien verzichten. Bei richtiger Vorbereitung tue die Winterluft Kindern gut, erklärte am Donnerstag ein Sprecher der nordrheinischen Kinder- und Jugendärzte in Düsseldorf.

„Die meisten Eltern packen ihr Kind zum Spaziergang in Mütze, Handschuhe, Schals, warme Wollpullover und Anorak ein, bis es einer kleinen Kugel ähnelt. Nötig ist dies nicht. Eltern sollten ihren Kindern leichte und dennoch wärmende Skiunterwäsche anziehen, in der sich die Kinder gut bewegen können. In die Schuhe gehören Thermosohlen”, sagte der Sprecher weiter.

Der wichtigste Schutz vor Kälte sei jedoch die eigene Haut, die bei Kindern besonders empfindlich ist. „Kälte vermindert die Durchblutung und reduziert die Produktion von Fett. Eltern sollten daher vor dem Gang nach Draußen Gesicht und Lippen ihrer Kinder mit reichhaltiger Fettcreme schützen”, riet der Sprecher weiter.

Viele Kinder tragen Ohrringe oder auch Piercings. Bei kalten Temperaturen sollten Eltern die Metallgegenstände unbedingt herausnehmen, sonst drohen an den durchbohrten Hautpartien Erfrierungen.

Sollte es trotz aller Vorsicht zu Erfrierungen an Händen, Füßen oder Ohrläppchen kommen, hilft als Erstmaßnahme die langsame Erwärmung der betroffenen Stellen. Am besten sei dabei die eigene Körperwärme, indem man zum Beispiel die Hände unter die Achseln steckt. Erfrorene Stellen im Gesicht kann man zunächst mit den Händen oder mit den Handschuhen abdecken.

Auf keinen Fall dürfe die Haut mit heißem Wasser oder an der Heizung erwärmt werden. Im Zweifel sollte das Kind zum Kinder- und Jugendarzt gebracht werden.
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