Kinder anfangs in sozialen Netzwerken begleiten

Von: dpa
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Fürth. Kinder und Jugendliche kommen heute schnell in Berührung mit Inhalten, die sich auf sexuelle Themen beziehen. Das gilt insbesondere für das Internet.

„Kinder und Jugendliche müssen lernen, damit verantwortlich umzugehen und sie müssen geschützt werden”, sagt Andreas Hundsalz von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Dies gilt besonders für die sozialen Netzwerke, in denen Kinder dazu verleitet werden, Informationen über sich preiszugeben, die sie später nicht mehr einfangen können.

Eltern sollten sich daher ein Bild von den Netzwerken machen und sich gut informieren. Und sie sollten Ihren Kindern keinen unbeaufsichtigten Zugang zu ihnen ermöglichen. Den möglichen Konflikt darüber dürfen Eltern nicht scheuen: „Ein Streit über ein Nein ist allemal besser als eine nicht gewollte Preisgabe von intimen Informationen”, sagt Hundsalz. Haben Eltern das Gefühl, ihre Kinder kommen gut zurecht, können sie ihnen nach und nach selbst die Verantwortung übertragen.

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