Kind im Sammelkarten-Fieber: Festes Budget vorgeben

Von: dpa
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Köln. Sind Kinder dem Sammelkarten-Fieber verfallen, ignorieren Eltern das besser nicht. Sie sollten die Gelegenheit nutzen, mit ihrem Nachwuchs über seine Lieblingsfiguren und die Bedeutung der Karten zu reden, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln.

Warum ist das Sammeln und Tauschen für das Kind so wichtig? Und wie kann es den Kauf der Karten finanzieren? Das seien Fragen, die es zu besprechen gilt. Gut sei außerdem, wenn Eltern früh Regeln für das neue Hobby des Kindes einführen. Eine könne lauten, dass nur die Hälfte des Taschengeldes für Sammelkarten ausgegeben werden darf.

Sammelkarten sind in der Regel Teil einer Spiel- und Medienwelt, erläutert die BZgA. Zu ihr gehörten meist auch Fernsehserien, Spielfilme, Computer- und Videospiele, Comics und Internetauftritte. An dieser Welt könnten die Kinder mit Hilfe der Sammelkarten teilhaben. Durch das Tauschen wetteiferten sie miteinander, es bildeten sich aber auch neue Freundschaften heraus. Und die Kinder lernten, „gute” Geschäfte zu machen.

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