Keuchhusten für Babys besonders gefährlich

Von: ddp
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<b>Kreuztal. </B>Husten ist bei Kindern keine Seltenheit und meist verschwindet er nach ein paar Tagen von ganz alleine wieder. Aufmerksam werden sollte man allerdings, wenn der Husten mehrere Wochen andauert und in regelrechten Attacken auftritt.

„Hustenanfälle, bei denen die Kinder im Gesicht ganz rot werden, ein keuchendes Lufteinziehen und Erbrechen nach den Attacken sind typische Anzeichen für Keuchhusten”, erklärt der Kreuztaler Kinderarzt Wolfram Hartmann, Präsident des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Vor allem bei sehr kleinen Kindern kann ein unerkannter Keuchhusten zu schweren Komplikationen führen: „Zum Teil setzt die Atmung aus, was durchaus lebensbedrohlich werden kann”, unterstreicht Hartmann. Auch Lungenentzündungen oder das Platzen von Lungenbläschen durch den krampfartigen Husten können Folgen der Infektion sein.

Allerdings habe die Häufigkeit von Keuchhusten bei Kindern in den vergangenen Jahren dank der von der Ständigen Impfkomission empfohlenen Schutzimpfung drastisch abgenommen, berichtet der Experte. Da allerdings erst ab der achten Lebenswoche geimpft werden kann, sind vor allem Babys gefährdet.

Erwachsene mit Kontakt zu Säuglingen sollten daher darauf achten, dass sie ebenfalls durch eine Impfung geschützt sind und ihren Impfschutz gegebenenfalls auffrischen. „Eine überstandene Keuchhusten-Erkrankung reicht hier übrigens nicht aus: Sie bietet keinen lebenslangen Schutz”, betont Hartmann.

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