Düsseldorf - Kein Monster: Wenn das eigene Kind andere mobbt

Kein Monster: Wenn das eigene Kind andere mobbt

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Düsseldorf. Mobbt das eigene Kind andere, ist es deswegen noch kein kleines Monster. Daher sollten Eltern es auch nicht als solches behandeln, rät der Verein Internet-ABC aus Düsseldorf.

Mobbing geschehe meist in einer Gruppe, in der es bestimmte Spielregeln und Machtkonstellationen gibt. Wichtig sei herauszufinden, welche Rolle das Kind in der Gruppe hat und warum es andere mobbt. Denn möglicherweise führt es nur die Ideen eines anderen aus.

Statt das Kind zu bestrafen, sollten Eltern gemeinsam mit ihm nach Wegen suchen, mit Anstand aus der Situation herauszukommen. Eine Möglichkeit sei eine schriftliche oder mündliche Entschuldigung beim Opfer, rät der Verein, hinter dem die Landesanstalt für Medien NRW steht.

Eltern sollten ihrem Kind klar machen, was es dem Opfer angetan hat und es dazu anregen, sich in dessen Rolle hineinzuversetzen. Außerdem sei es gut zu klären, was dem Mobbing vorausgegangen ist. Häufig ließen Kinder Druck von Lehrern auf diese Art an anderen aus. Ist das der Fall, sollten Eltern auch mit den Lehrern sprechen.
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