Kassen müssen Gen-Test für Schwangere nicht bezahlen

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Essen. Wer schwanger wird und unter einem vererbbaren Gendefekt leidet, kann seine Krankenkasse dennoch nicht dazu verpflichten, die Kosten für eine DNA-Untersuchung zu übernehmen.

Die könnte Klarheit bringen, ob sich der Defekt auf das Ungeborene übertragen hat. Mit dieser Entscheidung lehnte das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen einen Kostenübernahmeantrag der Eltern ab. Aufgabe der Krankenkasse sei es, die Kosten für Behandlungen zu tragen, die Krankheiten erkennen oder lindern, erklärten die Richter.

Die DNA-Untersuchung habe aber vor allem zum Ziel, Leben zu beenden, wenn ein Gendefekt beim Ungeborenen erkannt wird. Damit muss die Kasse die Kosten für die Untersuchung nicht tragen. (Aktenzeichen: L 5 KR 720/11 ER)
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